Dentaltechnik

Für jeden Einsatz das passende Werkzeug

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Hartfräsen von Formeinsätzen

Auch vor der Bearbeitung hochlegierter Werkzeugstähle schreckt René Schaller nicht zurück: «Derzeit tasten wir uns an das Hartfräsen von Formeinsätzen heran – mit sehr guten und vielversprechenden ersten Ergebnisse.» Dort zählen beste Oberflächengüten, da Dentaurum mit den eingesetzten Spritzmaterialien bereits bei Spaltmassen im µm-Bereich mit Spritzfäden zu kämpfen hat. «Mit der High-End-Linie von Zecha erreichen wir sogar Genauigkeiten von 2 bis 3 µm. Damit verbinden sich für uns höchste Präzision mit optimalen Standzeiten.»

Grosse Stückzahlen, lange Standzeiten

Standzeiten sind für Andreas Steinbrenner, Leiter Drehschraubenmontage bei Dentaurum, ebenfalls ein entscheidendes Kriterium für die eingesetzten Werkzeuge: «Früher haben wir unter anderem das leicht zu zerspanende Neusilber bearbeitet. Aufgrund der mangelnden Biokompatibilität wurde es Anfang der 1990er Jahre jedoch vollständig von rostfreien Edelstählen ersetzt. Das resultiert zwar in langsameren Bearbeitungszeiten, aber die Vorteile für den Patienten und Anwender stehen dem positiv gegenüber.»

Bei Andreas Steinbrenner werden sehr hohe Stückzahlen gefahren, teilweise Millionen von Teilen. «Für uns zählen ganz besonders die Standzeiten. Dazu tragen eine gute Spanabfuhr und letztlich stabile Prozesse bei. Deshalb wechseln wir die Werkzeuge weniger, weil sie verschlissen sind, sondern um die Masshaltigkeit zu sichern. Bei Zecha-Werkzeugen ist das nicht selten erst nach 30 000 Bohrungen in Edelstahl notwendig», so Andreas Steinbrenner.

Spitzenleistung ab Lager und in Sonderanfertigung

Für Sonderwerkzeuge gelten dabei die gleichen Ansprüche an die Reproduzierbarkeit wie schon bei den Lagerprodukten: Alle Zecha-Werkzeuge erhalten eine Lebensnummer, mit der eindeutig und auch noch nach Jahren die Rezeptur des Werkzeugs reproduziert werden kann. «Das an sich ist schon eine hervorragende Einrichtung. Aber die Ingenieure von Zecha haben auch hier den entscheidenden Schritt weitergedacht. Da sich in kleinen Werkzeugdimensionen und feinen Werkstückkonturen jede minimale Ungenauigkeit in schlechter Oberflächengüte rächt, ist die Lebensnummer nicht am Schaft selbst, sondern an dessen Ende eingelasert», so Patrick Ott, Leiter der Automatendreherei.

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