Mitteilung der Politischen Kommission

Gedankenspiel zur Personenfreizügigkeit

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Der wirtschaftliche Erfolg muss durch immer mehr Köpfe geteilt werden

Ökonomen der ETH Zürich haben die Personenfreizügigkeit kürzlich so beurteilt, dass die eingewanderten Personen zwar zweifellos durch zusätzlichen Konsum zum Wirtschaftswachstum in der Schweiz beigetragen hätten, aber dass sich die durchschnittlichen Einkommen – gemessen am BIP (Bruttoinlandprodukt) pro Kopf – im bescheidenen Rahmen bewegt hätten. Das heisst: Was an Wirtschaftswachstum generiert wird, muss auf immer mehr Leute verteilt werden. Dabei ist es nicht relevant, wie genau das Wirtschaftswachstum erzielt wurde. Vom wirtschaftlichen Erfolg bleibt letztlich weniger pro Kopf, weil dieses durch immer mehr Köpfe geteilt werden muss. Das bereitet Swissmechanic Sorgen.

Wir brauchen Schweizer Berufsleute und Spezialisten

Ob eine Volkswirtschaft eine hohe oder eine niedrige Arbeitsproduktivität und –qualität aufweist, hängt letztlich immer vom technischen Fortschritt und der Qualität der Arbeitskräfte ab. Unsere Unternehmen haben heute gegenüber den ausländischen Mitbewerbern dank einer hohen beruflichen Qualifikation, dem Know-how und der Arbeitsproduktivität intakte Marktchancen. Es gilt, diese Marktvorteile trotz zu hohem Schweizer Franken zu verteidigen und weiter auszubauen. Dazu gehört auch eine Stärkung unseres dualen/trialen Berufsbildungssystems, das es gegenüber einer reinen schulischen oder akademischen Ausbildung, wie im EU-Raum üblich, zu wahren und zu stärken gilt. <<

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