Forplan und Ecoclean/UCM kooperieren Gemeinsames Technologiezentrum in Biel eröffnet

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Mit dem neuen Technologiezentrum, das die Schweizer Forplan AG und die Ecoclean GmbH/UCM AG Ende März 2025 am Firmensitz von Forplan in Biel eröffnet haben, bauen die Unternehmen ihre Kapazitäten für die Prozessentwicklung und -optimierung sowie die Lohnbearbeitung in den Bereichen Gleitschleifen und Feinreinigung von Präzisionsteilen gemeinsam aus.

Für eine perfekt angepasste Auslegung und Optimierung von Gleitschleifprozessen stehen im neuen Technologiezentrum verschiedene Maschinen und Verfahrenstechniken ebenso zur Verfügung wie eine Vielzahl an Bearbeitungsmedien.(Bild:  Forplan AG)
Für eine perfekt angepasste Auslegung und Optimierung von Gleitschleifprozessen stehen im neuen Technologiezentrum verschiedene Maschinen und Verfahrenstechniken ebenso zur Verfügung wie eine Vielzahl an Bearbeitungsmedien.
(Bild: Forplan AG)

Die kombinierten Bearbeitungskapazitäten für die sich ergänzenden Fertigungsschritte ermöglichen in der Schweiz ansässigen Kunden und Interessenten aus der Uhrenindustrie, Medizintechnik, Feinmechanik sowie allgemeinen Präzisionsteileherstellung, entsprechende Versuche konzentriert und ortsnah durchzuführen.

State-of-the-Art-Technologie fürs Gleitschleifen und Reinigen

Ausgestattet ist das neue Zentrum mit modernster Maschinen- und Anlagentechnik. So stehen für die Gleitschliffbearbeitung verschiedene Maschinen und Verfahrenstechniken ebenso zur Verfügung wie eine Vielzahl an Bearbeitungsmedien (Schleif- und Polierkörpern, Pulvern, Compounds, Pasten und Granulaten). Diese Vielfalt ermöglicht, exakt an die jeweiligen Anforderungen angepasste Prozesse auszulegen und zu optimieren.

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Für die Teilereinigung ist mit der «UCM Watch Line» eine auf die Anforderungen der Uhrenindustrie und ihrer Zulieferer massgeschneiderte Mehrbad-Ultraschallreinigungsanlage integriert. Die Ausstattung dieses Reinigungssystems beinhaltet alle Verfahren und Technologien, die in dieser Branche für eine effiziente, prozesssichere und ökologisch verträgliche Reinigung zum Einsatz kommen. Dadurch kann die für die spezifische Aufgabenstellung, beispielsweise die Entfernung von Schleif- und Polierpasten, die technisch und wirtschaftlich optimale Reinigungslösung ausgelegt werden. Angeboten werden darüber hinaus Versuche mit Anlagen, die durch ihre Ausstattung und Flexibilität in der Prozessgestaltung die hohen Anforderung bei der Reinigung von Bauteilen aus der Medizintechnik und weiteren Branchen mit strengen Sauberkeitsspezifikationen abdecken. Dazu zählt beispielsweise das Druckwechselverfahren «Pulsated Pressure Cleaning» (PPC). Es sorgt dafür, dass Verunreinigungen auch aus sehr komplexen Geometrien, engen Lumen und feinen Strukturen zuverlässig entfernt werden.

Oberflächenbearbeitung und Teilereinigung als Dienstleistung

Neben Versuchen zur Auslegung und Optimierung der Anlagentechnik und der Prozesse bieten die Unternehmen im Technologiezentrum auch die Lohnbearbeitung in den Bereichen Gleitschleifen und Reinigen an. Interessant ist das unter anderem für Unternehmen, wenn sich die Investition in entsprechendes Equipment bei einem neuen Serienteil aufgrund der Stückzahlen noch nicht rechnet. Ebenso, wenn bei gestiegenen Anforderungen an die Sauberkeit neue Prozesse zu entwickeln sind, oder bei Teilen, die höhere Sauberkeitsvorgaben als der Rest des Produktspektrums haben. In beiden Fällen profitieren Kunden davon, dass im Gegensatz zu klassischen Lohnbearbeitungen bei einer späteren Investition in Anlagentechnik die entwickelten Gleitschleif- beziehungsweise Reinigungsprozesse gleich mitgeliefert werden können.

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