Gut aufgestellt

Georg Fischer: Globale Präsenz ermöglicht Stabilität

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GF Agie Charmilles

GF Agie Charmilles steigerte ihren Umsatz trotz schwieriger Marktbedingungen um 5 Prozent auf CHF 842 Mio. Dieses Resultat erzielte sie dank der Entwicklung weniger zyklischer Marktsegmente wie der Mobiltelefonie, der Medizinal- und der Raumfahrttechnik sowie einer ausgewogenen Verteilung der weltweiten Verkäufe.

Die Division steigerte ihre Profitabilität deutlich. Die EBIT-Marge (ROS) stieg von 4,6 Prozent im Geschäftsjahr 2011 auf 5,3 Prozent im 2012. Das EBIT betrug CHF 45 Mio.

Vielversprechende neue Produkte wurden 2012 eingeführt, darunter eine hochpräzise fünfachsige Fräsmaschine im Kleinformat. Sie unterstützt die Kunden in der hochpräzisen Bearbeitung von Miniaturmetallbauteilen. Zudem entwickelten die Werke in China zwei neue Maschinen, mit denen GF Agie Charmilles ihre Angebotspalette in China weiter ausbaut.

Schliesslich wurden die beiden Werke in Beijing und Changzhou (China) modernisiert und das Fräsmaschinenwerk in Nidau (Schweiz), erweitert, inkl. eines neuen Milling Technology Center.

Strategieumsetzung gut auf Kurs

Die Aufwertung des Schweizer Frankens und die wirtschaftliche Abkühlung in der Eurozone erschweren das Erreichen der Rentabilitätsziele. Dennoch bestätigt der Konzern seine Zielsetzungen, da die wichtigsten strategischen Initiativen plangemäss verlaufen.

Zum Ersten richtet Gerog Fischer seine Aktivitäten Schritt für Schritt auf weniger zyklische Endmärkte mit höherer Rentabilität aus: GF Piping Systems akquirierte 2012 gegen CHF 100 Mio. Jahresumsatz, während sich GF Automotive von zwei Werken für Aluminiumsandguss trennte.

Zum Zweiten wächst der Umsatzanteil der amerikanischen und asiatischen Wachstumsmärkte kontinuierlich.

Der grösste Teil des Umsatzes von GF Piping Systems und GF Agie Charmilles wird ausserhalb Europas erzielt. Und schliesslich ist die Fokussierung aller Divisionen auf Produktivität und Innovation in vollem Gang. Die europäischen Werke von GF Piping Systems und GF Automotive werden laufend weiter automatisiert und GF Agie Charmilles bringt mit erhöhter Frequenz neue Produkte auf den Markt.

Für 2013 sind weitere Investitionen, darunter auch Akquisitionen, geplant, um die Präsenz in den globalen Wachstumsmärkten weiter zu stärken und das Portfolio den strategischen Zielsetzungen anzupassen.

Für 2013 rechnet Georg Fischer nicht mit einer grundlegenden Erholung der Nachfrage in Europa. In Europa bleibt deshalb der Schwerpunkt die Steigerung der Produktivität, während die Präsenz in Asien und in den amerikanischen Märkten weiter ausgebaut wird. <<

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