Bucher Industries Geschäftsdynamik lässt nach

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Bucher Industries verzeichnete ein starkes Geschäftsergebnis in 2023. Wegen der nachlassenden Geschäftsdynamik erwartet der Konzern einen leicht sinkenden Umsatz für 2024.

Für eine bessere Umwelt: Die Produktionsstandorte von Bucher sollen energieeffizienter und ökologischer werden (im Bild: Produktionsstandort Neuheim). Im Berichtsjahr konnte der Energieverbrauch gesenkt und der Anteil an selbst erzeugtem Solarstrom mehr als verdoppelt werden. Die CO2-Emissionen aus Scope 1 und 2 wurden um 8 000 Tonnen reduziert, was 9 Prozent entsprach.(Bild:  Bucher Industries)
Für eine bessere Umwelt: Die Produktionsstandorte von Bucher sollen energieeffizienter und ökologischer werden (im Bild: Produktionsstandort Neuheim). Im Berichtsjahr konnte der Energieverbrauch gesenkt und der Anteil an selbst erzeugtem Solarstrom mehr als verdoppelt werden. Die CO2-Emissionen aus Scope 1 und 2 wurden um 8 000 Tonnen reduziert, was 9 Prozent entsprach.
(Bild: Bucher Industries)

Im Laufe von 2023 ging die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Bucher Industries im Rahmen der allgemeinen konjunkturellen Abschwächung zurück, und der Auftragseingang normalisierte sich gegenüber dem hohen Vorjahresniveau.

Insbesondere im Landtechnikmarkt machten sich die zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheiten bemerkbar. Kuhn Group, Bucher Municipal, Bucher Hydraulics sowie Bucher Emhart Glass verzeichneten eine rückläufige Entwicklung beim Auftragseingang, wenn auch unterschiedlich ausgeprägt. Bucher Specials verbuchte akquisitionsbedingt einen Anstieg an Aufträgen.

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Der Konzernumsatz lag auf Vorjahresniveau, Preiserhöhungen konnten die negativen Währungseffekte in ähnlicher Höhe kompensieren. Die Produktionskapazitäten waren in der zweiten Jahreshälfte weniger stark ausgelastet. Die Produktionsplanungen wurden punktuell an die tieferen Volumina angepasst. Der Auftragsbestand normalisierte sich, blieb aber mit einer Reichweite von über fünf Monaten hoch.

Die Betriebsgewinnmarge erreichte sehr gute 11,9 Prozent. Das Konzernergebnis lag mit CHF 356 Mio. erneut über dem hohen Vorjahreswert. Der Gewinn pro Aktie übertraf mit CHF 34,38 den Wert des Vorjahrs.

Aussichten 2024

Der Konzern erwartet, dass sich die Nachfrage 2024 in einem zunehmend von Unsicherheiten geprägten Umfeld weiter leicht abschwächen wird.

  • Kuhn Group rechnet mit einem Rückgang des Umsatzes sowie mit einer tieferen, jedoch weiterhin zweistelligen Betriebsgewinnmarge.
  • Bucher Municipal geht von einem Umsatz in der Grössenordnung des Vorjahrs aus. Die Betriebsgewinnmarge dürfte ansteigen.
  • Aufgrund der nachlassenden Marktdynamik geht Bucher Hydraulics von einer leichten Abnahme bei Umsatz und Betriebsgewinnmarge aus.
  • Bucher Emhart Glass rechnet mit einem leicht tieferen Umsatz im Vergleich zum sehr hohen Vorjahr. Entsprechend dürfte die Betriebsgewinnmarge etwas tiefer als 2023 ausfallen.
  • Bucher Specials rechnet mit einem Umsatz und einer Betriebsgewinnmarge auf Vorjahresniveau.

Der Konzern erwartet wegen der nachlassenden Geschäftsdynamik für 2024 einen leicht sinkenden Umsatz. Aufgrund von tieferen Kapazitätsauslastungen sowie steigenden Personalkosten dürfte die Betriebsgewinnmarge ebenfalls abnehmen, jedoch weiterhin zweistellig bleiben. Entsprechend dürfte das Konzernergebnis unter dem hohen Vorjahreswert liegen.

Wechsel in Verwaltungsrat und Konzernleitung

Am 19. April 2023 wählte die Generalversammlung Urs Kaufmann neu in den Verwaltungsrat. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung vom 18. April 2024 die Wiederwahl von Urs Kaufmann in den Verwaltungsrat vor und beantragt, ihn als Nachfolger von Philip Mosimann zum Präsidenten des Verwaltungsrats zu wählen.

Frank Mühlon wird per 1. Juli 2024 die Divisionsleitung von Bucher Hydraulics von Daniel Waller übernehmen und in die Konzernleitung eintreten. (neu)

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