Firmennachrichten Gildemeister gut auf Kurs

Redakteur: Susanne Reinshagen

Der Gildemeister Konzern konnte im zweiten Quartal 2012 im Vergleich zur Vorjahresperiode Auftragseingang und Umsatz steigern.

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Gildemeister ist im 1. Halbjahr 2012 gut auf Kurs. Auf dem Bild sieht man Torge Witt bei der Montage des Z-Antriebs einer CTV 250 DF.
Gildemeister ist im 1. Halbjahr 2012 gut auf Kurs. Auf dem Bild sieht man Torge Witt bei der Montage des Z-Antriebs einer CTV 250 DF.
(Bild: Gildemeister)

Der Umsatz erreichte im zweiten Quartal 465,0 Mio. € (Vorjahr: 397,2 Mio. €). Im ersten Halbjahr übertraf der Umsatz mit 916,8 Mio. € den Vorjahreswert um 18% (Vorjahr: 774,6 Mio. €). Der Auftragseingang stieg im zweiten Quartal um 11% auf 583,3 Mio. € (Vorjahr: 525,7 Mio. €). Im ersten Halbjahr betrug der Auftragseingang 1.188,4 Mio. € (+22%); er lag damit 216,8 Mio. € über dem Vorjahreszeitraum.

Der Konzern konnte auch im zweiten Quartal die Ertragslage weiter verbessern: Das EBIT belief sich auf 26,6 Mio. € (Vorjahr: 22,1 Mio. €). Zum Halbjahr betrug das EBIT 45,4 Mio. € (+40%; Vorjahr: 32,5 Mio. €). Der Konzern weist zum 30. Juni 2012 ein Ergebnis nach Steuern von 26,2 Mio. € aus (Vorjahr: 1,5 Mio. €).

Ausblick

Der weltweite Markt für Werkzeugmaschinen soll sich im Jahr 2012 relativ stabil entwickeln. Die Prognose des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) und des britischen Wirtschaftsforschungsinstituts Oxford Economics (Stand: April 2012) geht noch unverändert von einem Wachstum des Weltverbrauchs um 8,8% bzw. 67,4 Mrd. € aus. Die verfügbaren Statistiken der grossen nationalen Werkzeugmaschinenverbände lassen jedoch einen Rückgang der Auftragseingänge erkennen.

Gildemeister rechnet für das laufende Geschäftsjahr mit einem Auftragseingang von erstmals über 2 Mrd. €, einem Umsatz von über 1,9 Mrd. € und einem Jahresüberschuss von über 65 Mio. €.

Die Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2013 seien derzeit schwer einzuschätzen, teilt das Unternehmen mit. Die Entwicklung der Euro-Schuldenkrise und das Ergebnis der Rettungsmassnahmen wird die Konjunktur in Europa massgeblich beeinflussen. Der VDW und Oxford Economics prognostizieren für das Jahr 2013 (Stand: April 2012) noch unverändert ein Wachstum des weltweiten Werkzeugmaschinenverbrauchs.

Die Konzernleitung plant für das Geschäftsjahr 2013 eine positive Geschäftsentwicklung und hat Massnahmen zur Kostenflexibilisierung eingeleitet, um auf mögliche konjunkturelle Veränderungen vorbereitet zu sein. <<

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