Gildemeister sieht Silberstreifen am Horizont

Redakteur: Redaktion SMM

Gildemeister spürt die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auch noch zu Jahresbeginn. Das Unternehmen konnte zwar im 1. Quartal 2010 den Auftragseingang steigern, Umsatz und Ergebnis sind jedoch noch rückläufig.

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Der Auftragseingang bei Gildemeister stieg im 1. Quartal 2010 um 28% auf 302,3 Mio. und lag damit klar über dem vergleichbaren Vorjahresquartal (236,8 Mio. Euro). Der Umsatz sank aufgrund des schlechten Auftragsbestandes im Vorjahr um 25% auf 244,4 Mio. Euro (Vj. 327,7 Mio. Euro). Diese Entwicklung wirkte sich negativ auf die Ertragslage aus: Das EBITDA war mit -4,3 Mio. Euro negativ (Vj. 22,7 Mio. Euro), das EBIT betrug -11,1 Mio. Euro (Vj. 15,5 Mio. Euro). Der Konzern weist im 1. Quartal 2010 ein Ergebnis nach Steuern von -14,7 Mio. Euro aus (Vj. 6,5 Mio. Euro).Gildemeister geht weiterhin mit vorsichtigem Optimismus in das aktuelle Geschäftsjahr. Ab der zweiten Jahreshälfte rechnet das Unternehmen mit spürbaren Aufwärtstrends. Im laufenden Geschäftsjahr soll ein Auftragseingang von rund 1,2 Mrd. Euro erzielt werden.Dabei soll im Werkzeugmaschinengeschäft und im Servicegeschäft der Auftragseingang prozentual zweistellig wachsen. Beim Solargeschäft wird der Auftragseingang aufgrund der gut ausgefüllten Orderbücher und begrenzten Umsatzkapazitäten unter dem Vorjahreswert liegen.Auch beim Umsatz prognostiziert das Unternehmen eine Steigerung auf 1,2 Mrd. Euro. Die Belebung beim Auftragseingang wird sich jedoch verzögert positiv auf den Umsatz auswirken.Für 2011 glaubt die Unternehmensleitung weiterhin herausfordernde Rahmenbedingungen anzutreffen, jedoch mit deutlichen Besserungstendenzen.