Schunk-Greifsysteme Greifer-Flaggschiff nun auch staubdicht und ATEX-zertifiziert

Redakteur: Silvano Böni

Schunk baut die Familie seiner PGN-plus-P Universalgreifer weiter aus: Ab sofort gibt es sämtliche Baugrössen des PGN-plus-P auch als ATEX-Version für den Einsatz in explosionsgefährdeten Umgebungen.

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(Bild: Schunk)

Bis Jahresende werden zudem alle Grössen auch als Staubdicht-Version ins Katalogprogramm aufgenommen und entsprechende Nachrüstsätze für vorhandene Greifer angeboten. Das Besondere: Die Staubdicht-Option kann mit anderen Ausstattungsmerkmalen, wie der ATEX-, Korrosionsschutz-, Hochtemperatur- oder Präzisions-Version kombiniert werden, so dass Anwender bei der Wahl der Ausstattungsvarianten besonders flexibel sind.

Mit dem PGN-plus-P verfolgt chunk ein klares Ziel: Mehr Leistung bei gleicher Störkontur. Das Gewicht am Tool-Center-Point soll mit den leistungsdichten Boliden möglichst weit reduziert werden. Das ermöglicht dynamische Prozesse, spart Bauraum und senkt die Investitionskosten. Dass das Stützmass zwischen den sechs lasttragenden Schultern der patentierten Vielzahnführung vor zwei Jahren um bis zu 40 % und die Fläche des Ovalkolbens um rund 15 % vergrössert wurde, hat am Markt für allerhand Wirbel gesorgt. Plötzlich war es möglich, höhere Momente aufzunehmen, längere Finger einzusetzen und schwerere Bauteile zu handhaben. Schnell haben Anwender realisiert, dass sich diese Leistungsreserve auch dann auszahlt, wenn die Leistungsgrenze nicht an-getastet wird. Denn auch unter Normalbelastung minimiert die neue Konstruktion des Schunk-Megasellers den Verschleiss und erhöht die Lebensdauer. Dazu passt, dass die ohnehin schon grosse Schrägzugfläche des Keilhakenantriebs beim PGN-plus-P noch weiter vergrössert wurde, wodurch auch hier der Verschleiss sinkt und die Prozesssicherheit profitiert. Umlaufende Schmierstofftaschen an der Vielzahnführung gewährleisten darüber hinaus, dass die Gleitflächen kontinuierlich benetzt werden und die Greifer unter normalen, sauberen Einsatzbedingungen lebenslang wartungsfrei arbeiten. Versuche in der eigenen Folterkammer zeigen, dass gerade in punkto Lebensdauer ein deutlicher Vorsprung am Markt erarbeitet werden konnte.

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