Hexagon: Lasertracking Grosse Bauteile optisch hochgenau messen

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Hexagon Manufacturing Intelligence stellt seine Laserscanner Leica Absolute Tracker ATS800 vor. Mit ihnen lässt sich die Qualitätsprüfung grosser Bauteile signifikant beschleunigen. Mit dem Verfahren Lasertracking und -scanning verkürzen Fertigungsbetriebe deutlich ihre Durchlaufzeiten.

Komplette Rumpf- und Tragflächensektionen lassen sich mit den Lasertrackern ATS800 von Hexagon aus grösserer Entfernung optisch hochgenau messen.(Bild:  Hexagon)
Komplette Rumpf- und Tragflächensektionen lassen sich mit den Lasertrackern ATS800 von Hexagon aus grösserer Entfernung optisch hochgenau messen.
(Bild: Hexagon)

Die Lasertracker ermöglichen, wesentliche Abmessungen und Merkmale grosser Bauteile innerhalb kürzester Zeit genau zu erfassen und zu messen. Sie arbeiten ohne Kontakt zu den Bauteilen. Deshalb entfällt ein direkter Zugang. Aus grösseren Entfernungen werden selbst kleine Details zuverlässig gemessen. Damit ermöglichen die Lasertracker vor allem eine hochwertige Qualitätsprüfung in der Luft- und Raumfahrt, im Schiffbau, bei Herstellern grosser Maschinenplattformen und Windkraftanlagen.

Bewährte Technik erweitert

Die Lasertracker Leica Absolute Tracker ATS800 basieren auf der bewährten Mess- und Positionierungstechnologie von Hexagon. Sie sorgen für erhebliche Produktivitätssteigerungen in der Fertigung und bei der Montage grosser Bauteile. Durch die Kombination von Laser-Tracking und hochgenauem, direktem Scannen können Anwender der Lasertracker aus einer Entfernung von mehreren Dutzend Metern detaillierte Merkmale messen und verifizieren, ob Fertigungs- und Montagetoleranzen eingehalten werden. Bediener oder Roboter müssen sich nicht in unmittelbarer Nähe des zu messenden Bauteils befinden. Das vermeidet Gefahren und sorgt dennoch für zuverlässige Messungen.

Bildergalerie

Die aktuelle Technologie basiert auf der bewährten Plattform von Hexagon. Sie erweitert die bestehende Baureihe Lasertracker ATS. Anwender können Zubehör – wie Batterien, Stative und Reflektoren – je nach Bedarf in ihrer bestehenden Installationsbasis austauschen.

Schnell referenziert

Durch die Kombination von direktem Scannen und Reflektorverfolgung vereint das neue System zwei Hardwarekomponenten in einem einzigen Gerät. Mithilfe der patentierten «PowerLock»-Technologie von Hexagon findet der Lasertracker ATS800 automatisch und unverzüglich Reflektoren in seinem Blickfeld und verfolgt deren Bewegungen in Echtzeit. Daraus entsteht eine absolute Positionsreferenz. Die Möglichkeit, fest installierte Reflektoren zu messen, vereinfacht auch automatisierte Abläufe mit Robotern. Eine schnelle und präzise Positionsreferenzierung innerhalb eines grösseren Koordinatensystems ist auch möglich, wenn sich der Tracker auf einer Linearschiene oder einem autonomen mobilen Roboter (AMR) zwischen unterschiedlichen Messpositionen bewegt.

Für zahlreiche Branchen vorteilhaft

Ein Flugzeugrumpf kann schnell und produktionsbegleitend geprüft werden, ohne dass auf dem Messobjekt Reflektoren angebracht werden müssen, wodurch die Gesamtprüfzeit von Stunden auf Minuten reduziert wird. Durch den Einsatz mehrerer Geräte oder eines AMR können mehrere Rumpfabschnitte oder Paneele über Nacht vollständig automatisiert geprüft werden. Das verkürzt die Prüfzeit deutlich und vermeidet Unterbrechungen während Arbeitsschichten.

Geführte Montageprozesse, die jederzeit präzise 3D-Positionsdaten während der Montage- und Fügeprozesse erfordern, werden durch die einzigartige Simultanverfolgungsfunktion des Lasertrackers rationalisiert. Diese bietet eine messtechnische Führungsgenauigkeit, die es Anwendern ermöglicht, Probleme in Echtzeit zu beheben, ohne dass eine Neukalibrierung und -messung erforderlich ist.

Die präzise Hochgeschwindigkeitsmessung von Löchern, Befestigungselementen und Kanten kann mit den Anforderungen der Massenproduktion in der Automobilindustrie mithalten und prüft automatisch kritische Merkmale innerhalb von Sekunden, ohne Unterbrechung und ohne das Risiko einer Roboterkollision.

Viele schwer zugängliche Merkmale, beispielsweise Bohrungen, aus denen sich ein Lochbild zusammensetzt und die entscheidend für die Ausrichtung und Befestigung grosser Windturbinenteile oder industrieller Rohrleitungen sind, können zuverlässig in der Produktion gemessen werden.

Zu den Vorteilen der Lasertracker sagt Pirmin Bitzi, General Manager für tragbare Messgeräte bei Hexagon: «In Branchen wie der Luft- und Raumfahrt und dem Schiffbau werden grosse Strukturen hergestellt, bei denen die Abmessungen und die Details gleichermassen wichtig sind. Wir freuen uns, Fertigungsbetrieben ein System anbieten zu können, das modernste Funktionen zur Messung komplizierter Merkmale mit weniger Unterbrechungen im Herzen der Produktion und in den kritischen Phasen der Montage bietet.»

Für Einsatz auf Roboter konzipiert

Andreas Werner, CTO von Hexagon Manufacturing Intelligence, erläutert weitere Vorteile: «Der Lasertracker ATS800 kann zudem mit den von unseren Kunden bevorzugten AMR- oder Robotersystemen eingesetzt werden, um die automatisierte Inspektion auf Knopfdruck in der gesamten Fertigung zu beschleunigen.»

Bis vor kurzem war eine Automatisierung der Laser- und Scannermessungen mit Robotern durch die notwendige Verkabelung und grosse Schaltschränke eingeschränkt. Letzteres verhinderte den Einsatz von AMR und erschwerte die Nutzung von Robotern in der Serienfertigung. Der nunmehr vorgestellte, kompakte Lasertracker ATS800 dagegen kann vollständig kabellos betrieben werden. Er ist äusserst mobil, da er alle Systeme und die Elektronik in einer einzigen leichten Tracker-Einheit mit einem kleinen Controller integriert. Diese lässt sich auf üblichen Robotern montieren und mit deren Steuerungssystemen verbinden.

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