Die Elysia GmbH aus Nettetal (D) veredelt mit ihrem analogen High-End-Equipment den Klang von Musikproduktionen. Ein wichtiges Element für den Erfolg der Elysia-Produkte ist die einzigartige Haptik der Aluminium-Drehknöpfe. Mithilfe der «Cincom L20-2M8 LFV»-Drehmaschine von Citizen gelingt deren Herstellung prozesssicher, hochpräzise und zuverlässig reproduzierbar.
Ruben Tilgner, Gründer und CEO der Elysia GmbH aus dem nordrhein-westfälischen Nettetal: «Wir haben eine extrem hohe Fertigungstiefe und machen die ganze Entwicklung komplett selbst. Für eine präzise Fertigung unserer Aluminium-Drehknöpfe sorgt nun eine ‹Cincom L20-2M8 LFV› von Citizen.»
(Bild: Citizen Machinery Europe GmbH)
Damit der nächste Hit sowohl auf der High-End-Audiophilie-Anlage als auch im Radio oder im kompakten Bluetooth-Lautsprecher seine Hörer begeistert, durchläuft er während der Musikproduktion eine Reihe von Prozessen zur klanglichen Veredelung. Ein Unternehmen, das das nötige Equipment dafür entwickelt und selbst herstellt, ist die Elysia GmbH aus dem nordrhein-westfälischen Nettetal. Das Unternehmen besteht aus einem kleinen und kreativen Team von leidenschaftlichen Musikern, Toningenieuren und Audio-Enthusiasten, das statt steriler Digitaltechnik auf klare analoge Audiowege setzt.
Die Soundexperten entwickeln und fertigen hochwertige analoge Mastering-Kompressoren und -Equalizer, feine Vorverstärker mit besonderen klanglichen Gestaltungsmöglichkeiten und vieles mehr, was das Profi- wie auch das Amateurherz begehrt. «Wir haben eine extrem hohe Fertigungstiefe, und worauf wir besonders stolz sind: Wir machen die ganze Entwicklung komplett selbst – von der Analog-Entwicklung über das Prototyping bis zur Serienproduktion und zur Verpackung. Dazu haben wir den entsprechenden Maschinenpark und die Elektronik-Fertigung, was selbst in unserer High-End-Nische schon etwas Besonderes ist», verrät Ruben Tilgner, Gründer, CEO und der Entwickler bei der Elysia GmbH.
Doch bevor der gewünschte Sound aus den Boxen kommt, muss er sozusagen aus den Elysia-Produkten herausgekitzelt werden. «Und wie? Durch Berührung, durch das Drehen an den bis zu 22 Drehknöpfen wie bei unserem Dauerseller, dem ‹alpha compressor›. Und das ist ein Grund, warum wir beim Produktdesign besonders grossen Wert auf die Haptik dieses Bedienelements gelegt haben: Das ist der erste Berührungspunkt zwischen dem Nutzer und unserem Gerät, und er fasst es hundert- oder tausendfach an, da reicht kein billiges Plastikpoti – das ist bei uns ein Vollaluminiumknopf», so Frank Weber, Leiter der CNC-Bearbeitung bei der Elysia GmbH.
Entsprechend ist dieses Element auch ein hoher Kostenfaktor bei einem Elysia-Produkt. Und dennoch hat die High-End-Soundschmiede aus Nettetal selbst im Zuge der gestiegenen Rohmaterialpreise nicht etwa die Geräte teurer gemacht. «Wir wollten schon immer hohe Qualität zu bezahlbaren Preisen anbieten, also mussten wir sehen, wo wir einsparen konnten, ohne Qualität oder Kunden leiden zu lassen. Und da kamen wir darauf, eine eigene Drehmaschine für unsere Aluminium-Drehregler anzuschaffen», ergänzt Frank Weber.
«Cincom L20-2M8 LFV» als starke Lösung
Dazu recherchierte Frank Weber und stiess auf die Citizen Machinery Europe GmbH: «Citizen kannte ich von meiner Armbanduhr. Aber dass sie auch hochwertige Drehmaschinen herstellen, war mir nicht bewusst. Zudem war die nächste Niederlassung in Neuss ja nur wenige Kilometer von uns entfernt. Da habe ich direkt angerufen und Nils Westphal kam zu uns in die Firma, stellte die Citizen-Produkte vor und arbeitete ein passendes Angebot aus.»
Der Fokus kam schnell auf die «Cincom L20-2M8 LFV», einen klassischen Langdreher, der sich mit vielen Optionen wie der patentierten LFV-Technologie oder besonderem Teilehandling aufbohren lässt. «Ab diesem Moment haben wir aufgehört zu suchen, da wir schon gemerkt haben: Bei Citizen und mit der ‹Cincom L20-2M8 LFV› sind wir perfekt aufgehoben», sind sich Ruben Tilgner und Frank Weber einig. Gerade beim Teilehandling war wichtig, dass die fertigen Knöpfe beim Auswerfen aus der Maschine nicht beschädigt werden, was bei der L20 kein Thema ist. Auch die kompakte Bauweise und das geringe Gewicht der Drehmaschine waren wichtige Faktoren. Dazu Nils Westphal, Leiter der Niederlassung Neuss der Citizen Machinery Europe GmbH: «Um weiteren Platz zu sparen, verzichtete Elysia sogar auf einen separaten Stangenlader. Mit einer internen Zentrierung und der Möglichkeit, dass die Maschine die Stange nachgreift, wo sonst der Schieber zum Einsatz kommen würde, konnten wir einen reibungslosen Prozess bei geringstmöglichen Baumassen gewährleisten.» Zwar dauert das einige Sekunden länger, was für Elysia aber nicht entscheidend ist. Schliesslich kommt es dort eher auf die gleichbleibend hohe Qualität an. «Als netten Nebeneffekt habe ich so gut wie keinen Werkzeugverschleiss: Nach den ersten 8000 Knöpfen musste die Wendeschneidplatte weder gedreht, geschweige denn gewechselt werden. Und doch ist jeder Knopf genau wie der andere – ohne Abdrücke vom Greifer oder Beschädigungen durch umwickelte Späne», freut sich Frank Weber.
Stand vom 30.10.2020
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Höchste Präzision von Beginn an – mit und ohne LFV-Technologie
Bevor die «Cincom L20-2M8 LFV» in der Elysia-Produktionshalle eingezogen ist, wurden die Alu-Drehknöpfe extern gefertigt. «Allerdings zog das meist eine aufwendige und lückenlose Qualitätssicherung nach sich. Denn leider kamen oftmals fehlerhafte Teile bei uns an, bei denen beispielsweise ein Versatz bei der Knopfkerbe vorlag oder die Höhe nicht stimmte. Seit wir die Citizen-Drehmaschine nutzen, gehört das tatsächlich der Vergangenheit an», so Ruben Tilgner. Ob der Knopf in der Fertigung ein paar Sekunden länger läuft oder ob jeder Knopf angeschaut werden muss: Letzteres mache letztlich die grössten Kosten aus. «Jetzt können wir in der Montage sagen: Nimm das Teil und bau es ein!»
Beeindruckend für Frank Weber: «Die Maschine ist extrem genau: Wenn ich sie morgens einschalte und das erste Teil messe, stimmt das aufs Hundertstel mit dem am Abend gemessenen überein.» Zwar zählt bei Elysia nicht das μm, aber gerade beim Innenleben des Knopfes sei höchste Präzision Pflicht. «Schliesslich gibt es kaum etwas Schlimmeres als einen Knopf, der wackelt oder nicht richtig im Gehäuse sitzt», weiss Ruben Tilgner. Wichtigen Anteil an der gleichbleibend hohen Qualität hat auch die patentierte LFV-Technologie von Citizen. Sie bricht den Span rechtzeitig und zielsicher, lange bevor er sich um Werkstück oder Werkzeug wickeln kann und so im schlimmsten Fall für Beschädigungen oder Maschinenausfälle sorgt. «Diese spanbrechende Technologie hat uns einmal mehr davon überzeugt, dass die ‹L20-2M8 LFV› die richtige Maschine für unsere Zwecke ist», so Frank Weber.
Rundum-Service inklusive
Auch die Lieferung der Maschine und das Aufstellen in der Produktionshalle bei Elysia liefen wie am Schnürchen. «Der Zugang über die Aussentreppe und der empfindliche Boden mit Fussbodenheizung waren sicherlich nicht ideal, aber das hat die Firma Hohensee zusammen mit Citizen hervorragend hinbekommen», ist Frank Weber begeistert. Elysia ist überzeugt vom Gesamtpaket, das Citizen liefert: Die umfassende Betreuung durch Nils Westphal sowie die enorme Leistungsfähigkeit und Präzision der Drehmaschine – für viele weitere Produktdesigns der High-End-Klasse.