Härterei Gerster AG: Hart und korrosionsbeständig

Redakteur: Anne Richter

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Geschäftsleiter Felix Heimgartner (re.) und Kundenberater Dr. Alkan Göcmen von der Härterei Gerster präsentieren das Hard-Inox-Verfahren zur Behandlung von korrosionsbeständigen Stählen. (Bild: Anne Richter, SMM)
Geschäftsleiter Felix Heimgartner (re.) und Kundenberater Dr. Alkan Göcmen von der Härterei Gerster präsentieren das Hard-Inox-Verfahren zur Behandlung von korrosionsbeständigen Stählen. (Bild: Anne Richter, SMM)

Die Härterei Gerster präsentierte auf der Swisstech ihr Hard-Inox-Verfahren zur Wärmebehandlung von korrosionsbeständigen Stählen. Korrosionsbeständigkeit und Härte des Materials liegen nach der Hard-Inox-Behandlung im Bereich von Hochleistungsstählen. Vor allem die Stähle 1.4016 und 1.4104 mit geringen Ausgangshärten profitieren durch das Verfahren mit aus- sergewöhnlichen Härtesteigerungen. Die Vorteile für den Anwender sind nicht nur eine reine Kosteneinsparung, sondern auch eine höhere Produktivität. So können anstatt teurer Hochleistungsstähle nicht nur kostengünstigere Stähle verarbeitet werden, sondern zusätzlich können die vergleichsweise leicht bearbeitbaren Stähle im ungehärteten Zustand bearbeitet werden. Dies führt schlussendlich zu einer höheren Produktivität.

Das Hard-Inox-Verfahren ermöglicht eine Stickstoffaufnahme um 0,25 bis 0,5 Gewichtsprozent bei einer Aufsticktiefe von typischerweise 0,2 bis 0,5 Prozent. So kommt das Verfahren vor allem für Anwendungen zum Einsatz, bei denen es auf Festigkeit und Korrossionsbeständigkeit ankommt.

Hauptanwendungsgebiete sind Formenbau, Offshore Anwendungen, aber auch Lebensmittel- sowie Uhren- und Schmuckindustrie. <<

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