Zerspanung HAM Präzision Swiss Andreas Maier AG: Höhere Wirtschaftlichkeit beim Zerspanen
>> In vielen Bereichen der zerspanenden Metallbearbeitung wird unnötigerweise nach wie vor mit grossen Mengen an Kühlschmierstoffen bearbeitet. Um diesem Umstand entgegenzuwirken, entwickelten die Anwendungstechniker von HAM zusammen mit dem Kunden eine Lösung, welche auf die Kombination PKD-Werkzeuge und MMS (Minimalmengenschmierung) setzt.
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Arbeits- und Umweltschonung sowie Produktionseffizienz müssen sich nicht ausschliessen. Die Kombination PKD-Werkzeuge und Minimalmengenschmierung bringt dafür den Beweis.
Minimalmengenschmierung
In vielen Bereichen der zerspanenden Metallbearbeitung wird unnötigerweise nach wie vor mit grossen Mengen an Kühlschmierstoffen bearbeitet. Mit der Minimalmengenschmierung gibt es eine Alternative, mit der auf einen Schlag gleich zwei Probleme gelöst werden, nämlich sparsamer und in vielen Fällen absolut ausreichender Einsatz von Kühlschmierstoffen, bei gleichzeitig gezieltem Eintrag des Kühlmittelstrahls in die Schneidzone. Zwar ist dies auch mit herkömmlicher oder mit Hochdruck-Kühlschmierung möglich, jedoch setzt dies wiederum entsprechende Pumpenleistungen und Tankvolumen sowie den Einsatz von vergleichsweise viel elektrischer Energie voraus.
Weitere Aspekte berücksichtigen
Bei zerspanungstechnischen Prozessen sind noch ganz andere Aspekte zu betrachten. Zumal die Bestrebungen nach kürzeren Bearbeitungszeiten und reduzierten Taktzeiten sowie verringerten Werkzeugkosten und maximaler Energie- und Betriebsstoffe-Effizienz weitere Herausforderungen darstellen. So geschehen auch bei einem deutschen Automobil-Hersteller, der die Bearbeitung eines in grossen Serien zu produzierenden Bauteils (Alu-Lagerrahmen) optimieren und gleichzeitig die Taktzeiten verkürzen sowie die Wirtschaftlichkeit erhöhen wollte.
Eine gelungene Kombination
Bis dato wurden die Alu-Werkstücke auf einem Bearbeitungszentrum mit konventionellen Werkzeugen und unter Einsatz herkömmlicher Kühlschmierung in mehreren Einzelschritten bearbeitet. Damit waren aber bestimmte Taktzeiten pro Bearbeitung bzw. Teil vorgegeben. Um der anspruchsvollen Bearbeitungsaufgabe gerecht zu werden, entwickelten die Anwendungstechniker zusammen mit dem Kunden eine Lösung, welche auf die Kombination PKD-Werkzeuge und Minimalmengenschmierung setzt. Des Weiteren empfahlen die Techniker von HAM sowohl den Einsatz von multifunktionalen PKD-Sonderwerkzeugen als auch von Standard-Werkzeugen wie zum Beispiel Tieflochbohrern aus Vollhartmetall.
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