Free Electron Laser Hightech an Grenze des Machbaren

>> Grund zum Feiern gab es bei der MDC Max Daetwyler AG: Projektleiter René Hartmann übergab am 28.9.12 den ersten Undulator an das Paul-Scherrer-Institut. Ein 20-Tonnen-Koloss, bei dem es auf höchste Präzision ankommt. Bestimmt ist der Undulator für den Röntgenlaser Swiss FEL des Paul Scherrer Instituts (PSI). FEL steht dabei für FreeElectron Laser.

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Projektleiter René Hartmann, Joël Mesot (Direktor PSI) und Verwaltungsratspräsident Peter Daetwyler.
Projektleiter René Hartmann, Joël Mesot (Direktor PSI) und Verwaltungsratspräsident Peter Daetwyler.
(Archiv: Vogel Business Media)

Der erste Prototyp für einen Undulator des Paul Scherrer Instituts (PSI) steht bei der MDC Max Daetwyler AG in Ursenbach im sogenannten «Hightech-Keller». Dort fand auch die Übergabefeier statt, zu der Daetwyler nebst dem Empfänger des Prototyps auch Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft einlud.

Trotzdem führte René Hartmann, Leiter des Undulator-Projektes, seine Festgemeinde zuerst in die grosse Produktionshalle. Dort stehen die Werkzeuge, welche die Teile für das «Hightechprojekt an der Grenze des derzeit Machbaren» hergestellt haben, wie es das PSI auf seiner Homepage bezeichnet. Die Werkzeuge sind drei riesige Bearbeitungscenter (Fräs- und Schleifanlagen), auf denen Werkstücke von bis zu 12 Metern Länge und 50 Tonnen Gewicht in einer Genauigkeit im Mikrometerbereich bearbeitet werden können; es geht also um eine Genauigkeit von einem Tausendstelmillimeter.

Eine Voraussetzung für diese Präzision ist im Hightech-Keller einen Stock tiefer zu besichtigen: Das riesige Bearbeitungscenter, eine Portalfräsmaschine, ruht auf einem 1500 Tonnen schweren Fundament aus Beton.

Von dort ging es zu einem weiteren Kellerraum und damit zum gefeierten Prototyp des Undulators.

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