Die Hirt CNC-Fertigung AG wurde 1987 gegründet und ist seitdem als Zuliefererbetrieb für verschiedene Branchen erfolgreich. Ob allgemeine Komponenten, Hochdruckhydraulikelemente, Apparateteile, Messtechnik oder Stahlkomponenten für Hochdruckreinigungsgeräte: Der Spezialist setzt im Drehen, Fräsen und Bohren höchste Ansprüche an Präzision und Qualität. Deshalb vertraut das Familienunternehmen seit 30 Jahren auf Maschinen von Okuma.
Die Hirt CNC-Fertigung AG ist ein Familienbetrieb (v. l.): Daniel Hirt, Inhaber, und Remo Hirt, Polymechaniker / Leiter Qualitätsmanagement vor dem Dreh- und Fräszentrum Multus B300II, das komplette Bearbeitungsmöglichkeiten für komplexe Teile bei höchster Leistung und Präzision bietet und mit der Okuma-eigenen CNC-Steuerung OSP ausgestattet ist.
(Bild: Hirt CNC-Fertigung AG)
«Inzwischen umfasst unser Maschinenpark 16 Maschinen, 14 davon sind von Okuma. Die beiden zweiachsigen CNC-Drehmaschinen LB 15 liefern schon seit 30 Jahren unverändert gute Ergebnisse», berichtet Daniel Hirt, Inhaber des Familienunternehmens. Dabei wurden sie während der langen Zeit keineswegs geschont. Im Gegenteil: Sie sind noch immer fast täglich für Vorarbeiten, Seitenanschlüsse für Hochdruckventile, Flansche oder bei der Bearbeitung von Composite-Kunststoffen wie glasfaserverstärkter Duroplaste im Einsatz. «Wir sind immer wieder erstaunt und natürlich erfreut, dass die Werkstücke bis heute gleichbleibend hohe Qualität aufweisen», sagt Daniel Hirt.
Wartungsarm, kompakt und zuverlässig
«Insbesondere bei den sehr komplexen Geometrien brauchen wir allerdings eine grössere Dynamik der Achsen. In diesen Fällen bevorzugen wir die neuen Maschinengenerationen. Aufgrund der nur guten Erfahrungen mit den erprobten Drehmaschinen, haben wir uns für alle anderen Bearbeitungen ebenfalls im Okuma-Sortiment umgesehen.» So wurden im Laufe der Jahre zwölf weitere Dreh- und Fräsmaschinen des japanischen Herstellers über die Suvema AG, dem exklusiven Okuma-Vertriebspartner für den Schweizer Markt, bezogen. Neben zuverlässigem Betrieb und geringem Wartungsaufwand ist die Kompaktheit ein Gewinn für Hirt: «Die Maschinen sind so konstruiert, dass sie nur wenig Stellfläche benötigen. Das kommt uns aufgrund der hohen Bodenpreise vor Ort entgegen. Wir streben eine möglichst optimale Maschinennutzung an, um dies zu fördern.»
Vom Einzelteil bis zur Serienfertigung – auch robotergestützt
Komplexe Teile wie die Düsen des eigenentwickelten Hirt-Line-Kühlleitungssystems aus rostfreiem Stahl entstehen nun zum Beispiel mit der Multus B300II, auch die LB300-EXII MY-W800 und -W500 sind in die Komponentenfertigung für das System sowie für Kundenaufträge aus Maschinenbau, Lebensmitteltechnologie, Medizin- sowie Fluidtechnik eingebunden. Einzelteile und Kleinserien wiederum werden mit den Genos L3000-e-M-1SC/1000 und L3000-e-1SC/500 gefertigt.
Besonders wichtig für Hirt ist ausserdem die LB3000-EXII MY Armroid, die mit einem im Maschinenraum integrierten Roboter bei der Fertigung unterstützt, aber auch manuell bedient werden kann. Hier entstehen hauptsächlich massgeschneiderte End- und Zwischenflansche für einen namhaften Hersteller von Stangenlademagazinen. Die erste Seite bearbeitet der Roboter automatisiert, die zweite Seite wird in Einzelteilefertigung mit Handspannung umgesetzt. «Im Gegensatz zu früher, wo wir die gesägten Flansche beidseitig per Hand einlegen mussten, spart dieses Vorgehen sehr viel Zeit und erleichtert die Arbeit.»
Ebenfalls im Einsatz sind zwei Fräsmaschinen: Das horizontale Bearbeitungszentrum MA-40HA ermöglicht mit einem sechsfachen Palettenwechsler und einem Matrix-Werkzeugwechsler mit 152 Werkzeugen die effiziente Serien- und wiederkehrende Auftragsfertigung. Zwei Genos M560 R-V sind als vertikale Bearbeitungszentren mit Nullpunktsystem und der von Hirt entwickelten, automatischen Kühlwasserdüse «Variojet» ausgestattet und werden in der kleinen und mittleren Serienfertigung eingesetzt.
CNC-Steuerung schafft Effizienz
Neben leistungsstarken Maschinen ist es auch der effiziente Personaleinsatz, der für Daniel Hirt zählt. Deswegen ist er von der Okuma-CNC-Steuerung OSP überzeugt: «Alle Maschinen, ob Drehen oder Fräsen, ähneln sich in der Bedienung. Das gibt uns Flexibilität, denn jeder im Team kann jede Maschine bedienen. Mit der Drehmomentüberwachung in allen Achsen ist zudem für Prozesssicherheit gesorgt.» Die Programmierung der Verfahrenswege erfolgt bei jedem Werkstück mit Okumas Software «Dialog One-Touch IGF-L». Mit ihr bleiben Postprozesskosten selbst bei zwischenzeitlichen Anpassungen an beispielsweise schwierige Materialien gering.
Für die Zukunft gerüstet
Auch neue Anforderungen, die vor 30 Jahren noch eine untergeordnete Rolle spielten, lassen sich mit der Maschinenauswahl von Okuma abbilden – Nachhaltigkeit ist eine davon. Hirt investierte erst kürzlich in neue Okuma-Maschinen, mit denen sich Verbrauch von Strom und Gleitbahnenöl reduzieren liessen. Die programmierbaren Pumpen der Kühlleitungssysteme steigern darüber hinaus die Effizienz und sparen folglich Ressourcen.
«Mit Okuma begleitet uns ein Maschinenhersteller in die Zukunft, der die Innovationskraft hat, um schon heute die künftigen Herausforderungen wie Automation, automatisierte Prozessüberwachung und Nachhaltigkeit mitzudenken und umzusetzen», ist Daniel Hirt überzeugt.
Hirt CNC-Fertigung am Tolus Open House
Daniel Hirt, Inhaber der Hirt CNC- Fertigung AG, referiert am Tolus Open House in Biberist. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Suvema AG öffnet die Tolus Group AG in Form des ersten Tolus Open House ihre Tore in Biberist. Tolus zeigt 13 verschiedene Produkte der Marken Brother, Citizen Cincom und Miyano, Hasegawa, Okuma und Roku-Roku sowie verschiedene Automationslösungen und Maschinendemos live vor Ort. Neben Tolus präsentieren namhafte Mitausstellende ihre Produkte und Dienstleistungen – von Messtastern über Werkzeughalter bis hin zu Zerspanungswerkzeugen und vielem mehr. Das Open House bietet Besuchenden die Gelegenheit, sich auszutauschen und an interessanten Fachvorträgen teilzunehmen. So berichtet u. a. Daniel Hirt, Inhaber der Hirt CNC-Fertigung AG, am ersten Veranstaltungstag um 10.30 Uhr über seine Erfahrungen mit Okuma und der Suvema AG.
Termine und Themen: Dienstag, 29.10.2024: Allgemeine Fertigungsindustrie Mittwoch, 30.10.2024: MedTech Donnerstag, 31.10.2024: Uhren und Schmuck Zeit: 9–17 Uhr Ort: Suvema AG, Grüttstrasse 106, 4562 Biberist
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