SGSolution AG Hochschule Luzern setzt auf 3D Druck mittels der HP Multi Jet Fusion Technologie

Von Silvano Böni

Die HSLU rüstet auf und investiert in einen HP MJF 580 Drucker. Damit können die Studierenden nun funktionstaugliche Bauteile aus PA12 in Vollfarbe drucken.

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(Bild: HP)

Die Hochschule Luzern, grösste Bildungsinstitution im Herzen der Zentralschweiz, investiert in die HP 3D Printing Technologie MJF 580. Nach einer intensiven Evaluationsphase durch ein Fachgremium von Dozierenden und Wissenschaftlichen Mitarbeitenden wurde die 3D Drucktechnologie ausgewählt, welche benutzerfreundlich, kompakt und am besten auf die Bedürfnisse der Hochschule Luzern zugeschnitten ist.

Der praxisnahe Unterricht ist ein wichtiges, didaktisches Element in der Ausbildung von angehenden FH-Maschineningenieur:innen. Diese Prämisse wendet die Fachhochschule der sechs Zentralschweizer Kantone auch im Bereich der additiven Fertigung an. In den Studiengängen Maschinentechnik und Digital Engineering lernen die Studierenden sich von konservativen Konstruktions- und Fertigungsdenkweisen zu lösen und neuen, faszinierenden Möglichkeiten der additiven Fertigung im Designprozess anzuwenden. Die HP MJF 3D Drucker zeichnen sich durch eine benutzerfreundliche Bedienung und einem geschlossenen Pulverhandling innerhalb des Druckers aus. Mit dem HP MJF 580 Drucker können die Studierenden der Hochschule Luzern funktionstaugliche Bauteile aus PA12 in Vollfarbe drucken.

Die HP Multi Jet Fusion Technologie

Die Multi Jet Fusion (MJF) Technologie ist ein von Hewlett-Packard (HP) patentiertes, Pulverbett basiertes 3D Druckverfahren. Mit dem Multi Jet Fusion Verfahren können sowohl funktionelle Prototypen als auch Serienteile produziert werden. Dieses Verfahren benötigt keine Stützstrukturen, was die Designflexibilität massgeblich erhöht.

Im ersten Schritt wird das vorgeheizte Pulver mithilfe eines Rollers auf der Bauplattform verteilt. Anschliessend nutzt HP sein jahrelanges Knowhow in der 2D Druckkopf Technologie und druckt verschiedene Flüssigkeiten (Agents) auf das Pulver. Eine Schwarze, zum Abbilden der Bauteilschicht, und eine Transparente, die für die Abgrenzung und somit die Kanten-schärfe des Bauteils und eine glatte Oberfläche sorgt. Bei der Farbversion des Druckers, welche auch bei der Hochschule Luzern im Einsatz ist, sind es in Summe sieben verschiedene Flüssigkeiten. So ist es möglich, vollfunktionsfähige Bauteile in Vollfarbe zu drucken.

Im nächsten Schritt fährt eine thermische Energiequelle über die Pulverschicht. Es findet eine Reaktion zwischen dem Pulvermaterial und den Agents statt, so dass das Pulver vollständig aufschmilzt und sich mit der darunter liegenden Schicht verbindet. Anschliessend wird die Bauplattform um 80 μm abgesenkt und eine weitere Pulverschicht ausgelegt. Diese Prozedur wird wiederholt, bis ein komplett funktionsfähiges Bauteil entstanden ist.

Studiengänge Maschinentechnik und Digital Engineering

Gehört Kreativität, technisches Interesse und Gestalten von Produkten zu Ihren Neigungen und Talenten? Dann sollten Sie sich unbedingt über die Studiengänge Maschinentechnik und Digital Engineering der Hochschule Luzern - Technik & Architektur informieren.

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