Technische Keramik Ideen in Keramik
Als Alternative zu Stahl, Eisen und Kunststoff bieten moderne Keramikwerkstoffe gerade für Hochtemperatur-Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau grosse Vorteile. Die WZR Ceramic Solutions GmbH agiert als Produktentwickler und Kleinserienfertiger und ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um Keramikprodukte.
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mei. «Es reicht völlig aus, wenn der Kunde uns über die Dimension und die geforderten Eigenschaften seines Bauteils informiert; wir wählen den geeigneten Keramikwerkstoff aus, zeigen den Konstruktionsweg auf und bestimmen das wirtschaftlichste Fertigungsverfahren. Kurz: Wir realisieren Ideen in Keramik», erklärt Dieter Nikolay, Engineeringchef der WZR Ceramic Solutions GmbH. Das Unternehmen aus Rheinbach bei Bonn ist spezialisiert auf die Entwicklung und Kleinserienproduktion von keramischen Produkten für den Maschinen- und Anlagenbau, die Hochtemperaturtechnik (z. B. Ofenbau) sowie die Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Es verfügt nicht nur über umfassendes Werkstoff-Know-how, sondern auch über eigene Entwicklungs- und Fertigungskapazitäten. Viele Kunden profitieren daher von einer kompletten Leistungspalette, die von der Beratung über die Konstruktion bis hin zur Serienproduktion reicht. Für die Realisierung grosser Stückzahlen ab Losgrösse 1000 nutzt WZR ihre etablierten Kooperationen mit den besten Herstellern der Branche.
Anfangs steht die Anwendung
Ausgangspunkt für jede Keramikentwicklung ist bei WZR stets der konkrete Einsatzfall und die darauf abgestimmte Materialauswahl. «Ob Struktur-, Feuerfest- oder Funktionskeramik – wir kennen alle keramischen Werkstoffe und ihre thermischen, mechanischen und elektrischen Stärken und Schwächen aus eigener Praxiserfahrung. Das ist die beste Basis für den späteren Markterfolg eines keramischen Produktes», berichtet D. Nikolay. Wichtige Entscheidungsparameter bei der Suche nach der optimalen Keramik sind z. B. die schlagende Beanspruchung, der Verschleiss, die absolute Temperatur, häufige Temperaturwechsel, die elektrische Isolation oder auch die Frage nach hygienischen und medizintechnischen Anforderungen. «Im Gespräch mit dem Anwender verlieren wir uns allerdings nicht in den gefügetechnischen Untiefen einzelner Werkstoffe, sondern fokussieren stets konsequent den individuellen Anwendungsfall», betont D. Nikolay. Je nach Lage der Dinge kann sich dabei auch herausstellen, dass der Kunde mit einer keramischen Beschichtung aus der WZR-«CerCoat»-Familie viel besser bedient ist als mit einem vollständig neuen Keramikteil.
Entwicklung und Produktion
In den fast 20 Jahren seines Bestehens hat die WZR Ceramic Solutions GmbH nicht nur unzählige Forschungs- und Entwicklungsprojekte für die Industrie durchgeführt, sondern auch einen modernen Maschinenpark mit 3D-Druckern, Giess- und Spritzgiessanlagen, CNC-Bearbeitungszentrum, Beschichtungseinrichtungen und umfangreichen Prüf- und Qualitätssicherungssystemen aufgebaut. «Alle derzeit relevanten Formgebungsverfahren für Keramikprodukte sind uns geläufig. Je nach Anforderung an Stückzahl, Genauigkeit und geometrische Komplexität des Bauteils können wir daher für den Kunden immer die effizienteste und wirtschaftlichste Technologie auswählen», sagt D. Nikolay.
Auf der Grundlage seiner eigenen Entwicklungs- und Produktionskapazitäten hat das Unternehmen in den letzten Jahren zahlreiche Keramikprodukte erfolgreich bis zur Serie geführt. Dazu gehören hoch belastbare Präzisionsbauteile für den Einsatz in Maschinen- und Anlagenbau – mal aus einer Oxidkeramik, mal aus einer Glaskeramik oder auch aus technischem Glas. <<
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