Rapid Tech 3D: Neue Geschäftsmodelle generieren Innovative Ideen für mehr Wertschöpfung

Von Konrad Mücke 2 min Lesedauer

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Additiv zu fertigen hat sich in zahlreichen Fertigungsbetrieben etabliert, um ausgewählte Bauteile zu produzieren. Mit generativen Fertigungsverfahren lassen sich zusätzliche Geschäftsmodelle verwirklichen.

Sämtliche Aspekte generativer Fertigung betrachten: Die Messe Rapid.Tech in Erfurt.  (Bild:  Messe Erfurt)
Sämtliche Aspekte generativer Fertigung betrachten: Die Messe Rapid.Tech in Erfurt.
(Bild: Messe Erfurt)

Zur Fachmesse Rapid.Tech 3D 2023 in Erfurt wird es einen dreitägigen Fachkongress geben. Einen Schwerpunkt setzt das Forum Software & Prozesse. Eine Vielzahl an Softwares trägt inzwischen dazu bei, komplex zusammenhängende Technologieparameter des Verfahrens wesentlich einfacher zu verstehen und zu steuern. So kann beispielsweise eine jüngst vorgestellte Software das jeweils technisch und wirtschaftlich günstigste und schnellste Produktionsverfahren sowie die geeigneten Werkstoffe für ein Bauteil anhand einiger wesentlicher Kriterien vorschlagen. Dabei werden sämtliche Verfahren – Umformen, spanende Bearbeitung und generative Fertigung – berücksichtigt.

Wirtschaftlicher fertigen

Damit Industrieunternehmen künftig wirtschaftlicher generativ fertigen können, haben Spezialisten eine Datenbank für Prozessparameter entwickelt. Im Internet soll sie in der Praxis erprobte und bewährte Parameter für das Verfahren bereitstellen. Dort können Unternehmen – Fertigungsbetriebe, Hersteller, Entwickler, Dienstleister – mit diesen Daten handeln. Somit stehen innerhalb kurzer Zeit allen Interessenten aktuelle Daten und Parameter zu Verfahren, Werkstoffen und Dienstleistern zur Verfügung. Das wird dazu beitragen, dass 3D-Druck alsbald von einem deutlich grösseren Spektrum an Unternehmen angewendet werden kann. Darüber hinaus können Unternehmen von ihren bereits umfassenden Erfahrungen mit generativen Fertigungsverfahren profitieren, indem sie diese anderen gegen entsprechende Kosten anbieten.

Insbesondere durchgängig digitalisierte und automatisierte Prozessketten können dazu beitragen, wirtschaftlich und vor allem prozesssicher generativ zu fertigen. Deshalb werden zur Messe in Erfurt entsprechende Soft- und Hardwarestrukturen und Organisationsmodelle präsentiert. Dazu gehören auch Mess- und Überwachungssysteme, die beispielsweise in-process das Verfahren des Lasersinterns im Pulverbett fortlaufend überwachen. Nur so lässt sich durchgängig die Qualität der generativ gefertigten Bauteile sichern.

Über sämtliche Branchen informieren

Zum Fachkongress in Erfurt werden darüber hinaus individuelle Aspekte der additiven Fertigung in unterschiedlichen industriellen Branchen vorgestellt.

Das betrifft unter anderem Mobilität, Medizin, Luftfahrt und Design. Chemie und Verfahrenstechnik sowie Nachbearbeitung und Qualitätssicherung werden erstmals in eigenständigen Fachforen diskutiert. - kmu - SMM

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