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Optische Abtastung gewährleistet hohe Genauigkeit
Heidenhain präsentiert zur EMO Messtaster der Baureihe Acanto mit einer Messlänge von 30 mm. Diese Messtaster zeichnen sich durch die absolute Positionswertbildung aus und eignen sich für den Einsatz in der fertigungsnahen Messtechnik an Mehrstellen-Messplätzen und automatisierten Prüfvorrichtungen.
Die zugrundeliegende optische Abtastung von absoluten Teilungen erübrigt das Überfahren von Referenzmarken und ermöglicht eine hohe Genauigkeit über die gesamte Messlänge. Für die Verwendung in der fertigungsnahen Messtechnik bietet Acanto Schutzklassen bis IP 67. Durch das steckbare Kabel wird die Integration des Messtasters in die Kundenumgebung vereinfacht – unterschiedliche Kabellängen bieten Modularität beim Einsatz.
Die bei absoluten Messgeräten von Heidenhain bekannte Schnittstelle Endat 2.2 bietet laut Hersteller eine komfortable Statusabfrage und Diagnosemöglichkeit und ermöglicht die schnelle Inbetriebnahme einer Anlage und hohe Taktraten.
Zur Inbetriebnahme können über die Schnittstelle Gerätedaten ausgelesen werden, während im Betrieb Bewertungszahlen eine Diagnose über die Qualität der Inkremental- und Absolutspur zulassen. Im Speicher des Messtasters lassen sich zudem OEM-spezifische Informationen ablegen. Die Gleitlagertechnik der Pinole erlaubt verschleiß- und reibungsarmen Betrieb des Messtasters.
Vielfältige Anwendungen in einem einzigen Messprozess
„Die Kontrolle von Prüfmerkmalen in der Produktion lässt sich mit Hilfe von optischen Lösungen beschleunigen“, ist Frank Wenzel, Geschäftsführer der Wenzel Group GmbH & Co. KG in Wiesthal überzeugt. „Für solche Anwendungen haben wir den neuen Streifenlichtprojektions- und Bildverarbeitungssensor Phoenix entwickelt, der sowohl Geometrieelemente als auch Oberflächenflächen unterschiedlichster Materialien erfassen kann.“ Durch die kurzen Taktzeiten der optischen Messtechnik sei oftmals eine vollständige Integration in den direkten Fertigungsprozess möglich.
„Der Bildverarbeitungssensor Phoenix kann im automatischen Wechsel mit taktilen Sensoren eingesetzt werden, sodass vielfältige Anwendungen in einem einzigen geschlossenen Messprozess erledigt werden können“, sagt der Chef der Wenzel Group. Die Messergebnisse werden in Echtzeit weitergegeben und fließen in den laufenden Produktionsprozess mit ein. Die direkte Visualisierung ermögliche zudem einen schnellen und direkten Eingriff zur Prozessoptimierung.
Der optische Sensor der Wenzel Group wird demnächst auf der EMO Hannover vorgestellt. MM
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