Nach den Varianten für Pumpen und Papieranwendungen erweitert der Antriebstechniker Flender sein Portfolio an Getrieben der Ausführung Flender One. Nunmehr können eine Vielzahl unterschiedlicher Branchen von den herausragenden Vorteilen dieser Antriebstechnik profitieren.
Individuell konfigurierte Getriebe mit integrierter Sensorik.
(Bild: Flender)
Die jüngst vorgestellten Getriebe sind so konzipiert, dass sie eine breite Palette von Anwendungen mit ihren spezifischen Anforderungen abdecken, darunter Becherwerke, Förderbänder sowie Hub- und Krananwendungen. Mit einem breiten Spektrum an Leistungsklassen, Abmessungen und Ausführungen eignen sich die Getriebe Flender One für unterschiedliche industrielle Branchen. Wie CEO Andreas Evertz im vergangenen Jahr zur Präsentation der einstufigen Variante der Getriebe betonte, erfinde Flender den Standard neu. Nun beginnt für diese Neuerfindung das nächste Kapitel.
Universell
Beim Getriebekonzept wählen Anwender nur das wirklich erforderliche an Ausstattung aus. Das spart unnötiges Material und maximiert die Effizienz. Diese kundenspezifische Anpassung senkt die Betriebskosten und erhöht die Leistung, indem sie eine perfekte Lösung für jede spezifische Anwendung bietet. Darüber hinaus bieten die Getriebe eine breite Palette von Anbauteilen und anpassbaren Abtriebswellen.
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Das Konzept der Getriebe Flender One spart Zeit und Geld bei der Planung und beim Betrieb der damit ausgestatteten Anlagen. Der innovative Konfigurationsprozess benötigt nur drei Parameter und ist in wenigen Minuten abgeschlossen. In Kombination mit unverzüglich zugänglichen 3D-Daten, schneller Angebotslegung und kürzeren Lieferzeiten durch automatisierte Fertigungsprozesse werden die Projektlaufzeiten bereits in der Planungsphase beschleunigt. Insgesamt können Anlagenbetreiber durch vereinfachte Prozesse bis zu 25 Prozent Zeitersparnis in der Planung verwirklichen. Im Betrieb reduzieren die Getriebe Flender One die Betriebskosten. Sie verfügen alle über die leistungsoptimierte Verzahnung Metaperform. Sie reduziert die Verlustleistung im Vergleich zu Vorgängervarianten um bis zu 20 Prozent. Sie ermöglichen eine um 30 Prozent höhere thermische Kapazität. Auch die Lebensdauer der Lager verlängert sich um 80 Prozent. Damit amortisieren sich die Kosten für Industriegetriebe von Flender schneller als je zuvor.
Effizienter und wirtschaftlicher
Die Getriebe verfügen über einen integrierten Sensor AIQ Core. Dieser überwacht digital und analysiert bereits onboard den Zustand der Getriebe. Das ist der Schlüssel für erhöhte Anlagenverfügbarkeit und Prozessoptimierung und reduziert ungeplante Ausfallzeiten um bis zu 70 Prozent. Daten- und bedarfsorientierte Wartungsintervalle können die Servicekosten um bis zu 40 Prozent und die servicebedingten Ausfallzeiten um bis zu 50 Prozent senken. Die optionale Funktion zum Messen von Drehmomenten ermöglicht die Optimierung von Prozessen und Betriebspunkten. Der Drehmomentsensor kann einfach über den Konfigurator ausgewählt werden.
Ressourcen schonen
Rouven Daniel, President Industrial Gear Units bei Flender, betont zudem, dass der Hersteller Flender mit Hilfe der gesammelten Daten und mit KI-Modellen die Getriebe nur noch so dimensionieren will, wie es für die jeweilige Anwendung erforderlich ist. «Die meisten Industriegetriebe aller Hersteller in der Branche, einschliesslich Flender, waren bisher um bis zu 50 Prozent überdimensioniert. Mit Flender One und AIQ haben wir die richtigen Werkzeuge, um diese Überdimensionierung gemeinsam mit unseren Kunden kontinuierlich zu beseitigen. Dadurch können wir massive Einsparungen bei Rohstoffen, Energieverbrauch, Lieferzeiten und Bauraum realisieren. Jegliche Verschwendung wird im Hinblick auf die Umwelt und die Kosten eliminiert.»
Individuell konfigurieren
Die nächsten Erweiterungen der Plattform werden es in Zukunft ermöglichen, Getriebe zu konfigurieren, die genau auf die jeweilige Anwendung und die damit verbundenen Anforderungen zugeschnitten sind. Trotz maximaler Individualität profitieren Anwender von den Vorteilen der Serienfertigung. Dazu gehören Prozesseffizienz in der Produktion und damit kurze Lieferzeiten und niedrige Kosten. Letzteres wird durch einen echten Meilenstein im Getriebebau möglich. Beim Hersteller sind sämtliche Engineering-Prozesse vollständig digitalisiert. Sie veranlassen die Konstruktion exakt nach Kundenforderungen und setzen einen vollständig automatischen Fertigungs- und Lieferprozess fort.
Andreas Evertz, CEO von Flender, erklärt: «Flender One steht für den radikalen Wandel, wie wir über Getriebe denken. Es ist nicht nur eine mechanische Weiterentwicklung seines Vorgängers FZG, sondern eine völlig neue Lösung von der ersten Kundenanfrage bis zum Betrieb in der Anlage.» Rouven Daniel ergänzt: «Flender One steht dafür, individueller, effizienter und intelligenter zu sein. Mit einem leicht verständlichen Konfigurationsprozess, einer automatisierten Fertigung und umfassenden 3D-Daten und Dokumentationen in der Cloud spart er unseren Kunden wertvolle Zeit. Im Betrieb glänzt Flender One mit verbesserter Verlustleistung und AIQ-Optimierung. Es ist damit die effizienteste Getriebelösung, die Flender je vorgestellt hat.»
Stand vom 30.10.2020
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