Italienischer Werkzeugmaschinenmarkt: Hoffnung auf zweite Jahreshälfte Italien: 18,9 Prozent Rückgang bei Werkzeugmaschinen

Aktualisiert am 06.05.2024 Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Im ersten Quartal 2024 verzeichnete der vom Centro Studi & Cultura di Impresa von «Ucimu-Sistemi per Produre» erarbeitet Auftragsindex für Werkzeugmaschinen einen Rückgang von 18,9% im Vergleich zum Zeitraum Januar -März 2023. Der absolute Indexwert hat sich bei 77,9 eingependelt (Basis 100 im Jahr 2021).

Barbara Colombo, Präsidentin des italienischen Werkzeugmaschinenverbandes, zum Verlauf des ersten Quartals: «Das Jahr 2024 beginnt folglich bei den italienischen Werkzeugmaschinenherstellern mit einem negativen Vorzeichen.»(Bild:  Ucimu)
Barbara Colombo, Präsidentin des italienischen Werkzeugmaschinenverbandes, zum Verlauf des ersten Quartals: «Das Jahr 2024 beginnt folglich bei den italienischen Werkzeugmaschinenherstellern mit einem negativen Vorzeichen.»
(Bild: Ucimu)

Ausschlaggebend für das negative Ergebnis war der Rückgang der Inlands- sowie der Auslandsaufträge der italienischen Hersteller.

Rückgang der Inlands- sowie der Auslandsaufträge der italienischen Hersteller

Insbesondere sind die im Ausland gesammelten Aufträge um 18,5% im Vergleich zum selben Zeitraum des vergangenen Jahres gesunken. Der absolute Indexwert hat sich bei 91 eingependelt. Der Auftragsindex auf dem Inlandsmarkt verzeichnete stattdessen einen Rückgang um 19,4% gegenüber dem ersten Quartal 2023. Der absolute Indexwert pendelte sich bei 55,1 ein.

Barbara Colombo, Präsidentin von UCIMU erklärte: «Das Jahr 2024 beginnt folglich bei den italienischen Werkzeugmaschinenherstellern mit einem negativen Vorzeichen und obwohl dies eine Bestätigung für das ist, was wir erwartet haben, müssen wir jetzt den Engpass überwinden indem wir dem Markt ein klares Signal der Entspannung und Stabilität geben, Grundvoraussetzung für diejenigen, die in Maschinen der neuesten Generation investieren müssen.»

Weltpolitische Konflikte verunsichern

«Was den Trend der im Ausland gesammelten Aufträge anbelangt» - fuhr Barbara Colombo fort - «zeigt dieser erste Teil des Jahres, nach einem positiven 2023, einen eher vorsichtigen Start. Ins Gewicht fallen die Risiken einer Ausdehnung der Spannungen über das israelisch-palästinensische Gebiet hinaus und einer Eskalation des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine. Aber auch die Ungewissheit im Zusammenhang mit der Energiewende und der Richtung, die Europa nach der Wahl im Juni einschlagen wird, sind eine weitere Belastung».

Bessere Aussichten für das laufende Jahr

«Abgesehen davon sind unsere Erwartungen für das laufende Jahr in Bezug auf den Export positiv: Wir erwarten eine moderate Entwicklung unserer Geschäftstätigkeiten in den Vereinigten Staaten und einen Anstieg der Verkäufe in einigen europäischen Ländern und in Ländern, die beginnen, die Rangliste der Zielmärkte des sektoralen Made in Italy wie Türkei, Mexiko und Indien zu erobern. Auch aus diesem Grund hat UCIMU die ersten Schritte zur Schaffung eines neuen Unternehmensnetzwerks in Mexiko eingeleitet, das eine intensive Produktionsentwicklung durchläuft, die eng mit der US-Wirtschaft verbunden ist.»

Italienischer WZM-Binnenmarkt in Standby-Modus

«Anders verhält es sich mit der Bewertung des Binnenmarkts, dessen Nachfrage» - betonte Barbara Colombo - «seit mehreren (zu vielen) Monaten im Standby steht und auf den Einsatz der neuen Wettbewerbsmassnahmen wartet. Wir Hersteller erhalten weiterhin von unseren Kunden Anfragen nach Angeboten für auch wichtige Projekte, die jedoch in der Schwebe bleiben, weil es an Gewissheit über die Förderungen mangelt, die von der Regierung zur Verfügung gestellt werden.»

«Die aktuelle Situation erscheint erstaunlicherweise verschwommen im Vergleich zur Lage vor noch anderthalb Monaten als das Gesetzesdekret mit der Übergangsanlage 5.0 unterbreitet wurde. In dieser Hinsicht fehlen heute noch die Durchführungsverordnungen; im Falle von Transition 4.0 hingegen droht die laufende Änderung der Regeln, mit denen die Massnahme in Anspruch genommen werden kann, die inländische Nachfrage irreparabel zu blockieren.

Wachsende Nachfrage an der 34.BI-MU

Barbara Colombo: «Die (italienische, Anm. d. Red.) Regierung muss dieses für den Ausbau der verarbeitenden Industrie des Landes entscheidende Kapitel so schnell wie möglich in die richtigen Bahnen lenken, damit die Unternehmen die notwendigen Investitionen in Produktionstechnologie abschliessen können. Andererseits zeigt die wachsende Nachfrage seitens italienischer und ausländischer Aussteller zur Teilnahme an der 34.BI-MU, die im kommenden Oktober auf dem Messegelände von fieramilano Rho stattfindet, das Vertrauen der Unternehmen der Branche in den Markt».

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