3D-Druck Lohnfertigung Je komplexer, desto geeigneter

Redakteur: Luca Meister

>> Das Unternehmen 3D Prints fertigt mittels Rapid-Prototyping-Anlagen dreidimensionale Kunststoffteile ab CAD-Daten für Prototypen, Musterteile, Kleinserien und den architektonischen Modellbau. In drei Schritten gelangt man von der Idee zum persönlichen 3D-Kunststoffmodell.

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Je komplexer die Geometrie des gewünschten Gegenstands, desto geeigneter ist er für einen 3D-Print.
Je komplexer die Geometrie des gewünschten Gegenstands, desto geeigneter ist er für einen 3D-Print.
(Bild: 3D Prints)

mei. Den Einsatzbereichen sind keine Grenzen gesetzt. Unter dem Motto «zuverlässig, schnell und optimal» fertigt 3D Prints Prototypen und Kleinserien für die Kunststoffindustrie, die Maschinenindustrie, Modelle für die Architektur-Branche und 3D-Firmenlogos für Marketing-Zwecke. Die in Auftrag gegebenen Modelle werden in verschiedenen Farben aus dem Thermoplast ABS hergestellt, es können jedoch auch weitere Materialien eingesetzt werden. Je komplexer die Geometrie des gewünschten Gegenstands, desto geeigneter ist er für einen 3D-Print.

Ressourcen-schonend

Um zum persönlichen 3D-Kunststoffmodell zu gelangen, genügen drei Schritte:

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  • 1. Visualisierung der Idee mit einer CAD-Software. Gemäss 3D Prints darf der Kunde seinen Ideen freien Lauf lassen (nichts sei unmöglich).
  • 2. Das 3D-Modell als STL-Datei abspeichern und anschliessend die Qualität der Datei überprüfen.
  • 3. Die CAD-Datei zusenden, worauf das 3D-Kunststoffmodell von 3D Prints umgehend zugeschickt wird.

Die 3D-Druck-Technologie, auch «Fused Deposition Modeling» (FDM) genannt, bietet grosse Vorteile gegenüber der herkömmlichen mechanischen Herstellung von Prototypen aus Rohlingen, da diese nur mit grossen Verschnittmengen herzustellen sind. 3D-Drucker setzen nur das Material ein, das tatsächlich benötigt wird. Durch die schnelle und kostengünstige Herstellung von Modellen und Prototypen lassen sich teure Fehler, die später entstehen könnten, vermeiden.

Konstruktionsrichtlinien

Die kleinste Wandstärke sollte einen Millimeter nicht unterschreiten. Das Unternehmen fertigt jedoch bereits auch Teile mit Wandstärken von 0,5 Millimeter. Noch kleinere Wandstärken können entweder zu Fehlstellen im Teil führen oder aber die dünnen Wände können brechen. Der kleinste Radius darf 0,2 bis 0,3 Millimeter betragen. In einem Arbeitsgang werden Modelle bis zu einer Standardgrösse von 200 mal 200 mal 150 Millimeter gefertigt, grössere Modelle werden aber auch angeboten. Die Masstoleranzen betragen je nach Fertigungsrichtung plus/minus 0,1 bis 0,2 Millimeter.

Durch das drahtförmige Kunststoff-Rohmaterial entsteht eine leicht strukturierte Oberfläche. Die optimale Oberflächenqualität wird senkrecht oder parallel zur Bauebene erzielt. Bei schrägen Oberflächen entstehen verfahrensbedingte Stufen. Ausserdem werden Teile im SLA-Verfahren mit einer nachträglich geschliffenen Oberfläche angeboten. Die «Aussenhaut» des Bauteils muss unbedingt geschlossen sein, da sonst an den 3D-Komponenten Fehler entstehen können. Dies kann kontrolliert werden, indem auf dem CAD-System das Volumen berechnet wird: Ist dies möglich, so ist die Oberfläche geschlossen. <<

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