Geschäftsbericht

Jungheinrich: Höchstwerte trotz schwierigen Bedingungen

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Erhöhung der Ausgaben für F&E

Die Ausgaben des Jungheinrich-Konzerns für Forschung und Entwicklung wurden deutlich erhöht und betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr 45 Millionen Euro (Vorjahr: 38 Millionen Euro). Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte stiegen im Jahr 2012 um 26 Millionen Euro bzw. 50 Prozent auf 78 Millionen Euro (Vorjahr: 52 Millionen Euro). Hans-Georg Frey: „Mit dieser auf Zukunftsgestaltung ausgerichteten Investitionstätigkeit sind wir auf Wachstumschancen in den kommenden Jahren vorbereitet.“ Zu den grossen Investitionen zählen das neue Ersatzteilzentrum in Kaltenkirchen (Projektvolumen: rund 35 Millionen Euro), das Werk für Lager- und Systemfahrzeuge in Degernpoint bei Moosburg (rund 40 Millionen Euro) sowie der Neubau des Werkes in Qingpu (Shanghai), China (rund 18 Millionen Euro). Alle drei Investitionsobjekte sollen 2013 in Betrieb genommen werden. Daneben wurde in den Ausbau der inländischen Produktionswerke mit Schwerpunkt am Standort Norderstedt investiert. Die Investitionsquote erhöhte sich auf 3,5 Prozent vom Umsatz (Vorjahr: 2,5 Prozent).

Aktuelle Geschäftslage und Ausblick 2013

Jungheinrich ist verhalten in das neue Jahr gestartet. Der Auftragseingangswert aller Geschäftsfelder lag in den ersten zwei Monaten mit 371 Millionen Euro um 2 Prozent unter dem Vorjahreswert von 380 Millionen Euro. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes lag Ende Februar 2013 mit 343 Millionen Euro um 15 Prozent über dem entsprechenden Wert am 31. Dezember 2012 (298 Millionen Euro). Der Umsatz betrug Ende Februar 2013 kumuliert 326 Millionen Euro (Vorjahr: 335 Millionen Euro).

Vor dem Hintergrund des prognostizierten weltweiten Wirtschaftswachstums mit einer gegenüber dem Vorjahr positiveren Einschätzung für die wirtschaftliche Entwicklung im Euroraum geht Jungheinrich davon aus, dass das weltweite Marktvolumen für Flurförderzeuge stabil bleiben dürfte und Chancen auf ein leichtes Wachstum bestehen. Das Marktvolumen in Europa dürfte sich stabil entwickeln; Wachstumschancen sind auch hier vorhanden. In Asien sieht Jungheinrich ebenfalls Wachstumspotenziale, wobei eine Markterholung in China frühestens in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres zu erwarten ist. Das Wachstum des nordamerikanischen Marktes dürfte sich ebenfalls weiter fortsetzen.

„Auf der Grundlage einer zunächst verhaltenen wirtschaftlichen Entwicklung mit moderaten Chancen im weiteren Jahresverlauf und einem 2013 stabilen Marktvolumen in Europa erwarten wir, dass sich der Auftragseingang zwischen 2,1 und 2,3 Milliarden Euro und der Konzernumsatz in einer ähnlichen Bandbreite bewegen dürften. Das EBIT sollte 2013 nach unserer Einschätzung bei einem Wert zwischen 140 und 150 Millionen Euro liegen“, so Hans-Georg Frey. <<

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