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Geschäftsbericht Jungheinrich: Höchstwerte trotz schwierigen Bedingungen

| Redakteur: lic.rer.publ. Susanne Reinshagen

Die Jungheinrich AG hat sich 2012 in einem von konjunkturellen Unsicherheiten geprägten Umfeld gut behauptet und die Vorjahreswerte bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis übertroffen. Der Weltmarkt für Flurförderzeuge wies eine nahezu stabile Seitwärtsbewegung auf, wobei das Marktvolumen im Kernmarkt von Jungheinrich in Europa um 6 Prozent sank.

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Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG ist zufrieden mit den Ergebnissen des Geschäftsjahrs 2012.
Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG ist zufrieden mit den Ergebnissen des Geschäftsjahrs 2012.
(Bild: Jungheinrich)

Der wertmässige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder – Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst – umfasst, stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 2251 Millionen Euro (Vorjahr: 2.178 Millionen Euro). Zu diesem Wachstum trugen besonders das Logistiksystemgeschäft sowie das Produktsegment der verbrennungsmotorischen Stapler bei. Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft sank von 78,7 Tausend Stück im Vorjahr um 7 Prozent auf 73,2 Tausend Einheiten. Das Produktionsvolumen, das zeitversetzt dem Auftragseingang folgte, lag 2012 mit 73,2 Tausend Stück um 3 Prozent unter dem Vorjahreswert von 75,7 Tausend Einheiten. Damit blieb das Produktionsvolumen des Jungheinrich-Konzerns weiterhin unter der Höchstmarke des Jahres 2007, in dem 82,4 Tsd. Fahrzeuge produziert wurden. Der Auftragsbestand des Neugeschäftes lag zum 31. Dezember 2012 bei 298 Millionen Euro (Vorjahr: 305 Millionen Euro).

Umsatz gestiegen

Der Konzernumsatz stieg im Berichtsjahr um 5 Prozent auf 2.229 Millionen Euro (Vorjahr: 2.116 Millionen Euro). Hierzu trug das Neugeschäft mit einer Steigerung von rund 8 Prozent bei. Alle Regionen waren an der Umsatzsteigerung beteiligt. Das Inlandsgeschäft legte im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent auf 598 Millionen Euro (Vorjahr: 571 Millionen Euro) zu. Die Auslandsumsätze erhöhten sich etwas stärker um 6 Prozent auf 1.631 Millionen Euro (Vorjahr: 1.545 Millionen Euro). Die Auslandsquote lag wie im Vorjahr bei 73 Prozent. Der Anteil des aussereuropäischen Umsatzes am Konzernumsatz erhöhte sich leicht von 7 Prozent auf 8 Prozent.

Neue Höchstwerte

„Unser Unternehmen hat in einem schwierigen Marktumfeld neue Höchstwerte bei Umsatz und EBIT erzielt“, erklärte Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes, anlässlich der Jahrespressekonferenz am 26. März 2013 in Hamburg. Mit einem operativen Ergebnis (EBIT) von 150 Millionen Euro hat Jungheinrich das Rekordniveau des Vorjahres in Höhe von 146 Millionen Euro nochmals übertroffen. Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 4 Prozent auf 110 Millionen Euro (Vorjahr: 106 Millionen Euro). Damit wurde das bisherige Spitzenergebnis des Vorjahres übertroffen.

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