KLT-Magazin aus Industriekomponenten
Um den Kostenrahmen einzuhalten sowie die Qualität und die geforderte Flexibilität zu gewährleisten, entschied sich der Hersteller des beschriebenen vollautomatischen KLT-Magazinsystems für den konsequenten Einsatz von Industriekomponenten der Rose+Krieger GmbH, einem Tochterunternehmen der Phoenix Mecano Gruppe. Die produktübergreifende Kompatibilität der Komponenten liess Überraschungen bei der Entwicklung und Produktion des KLT-Magazins gar nicht erst aufkommen.
Anbieter zum Thema
joe. Ein bekannter Hersteller von Stanzbiegeteilen, Statek in D-Maintal, benötigte ein anpassbares und dennoch vollautomatisches KLT-(Kleinladungsträger) Magazinsystem für die Produktion von Serienteilen. Die flexiblen Fertigungsabläufe machten den Einsatz von Standardmagazinen nicht möglich. Da jede Produktionsmaschine abweichende Schnittstellen aufweist, kam auch die feste Installation eines Magazins nicht in Frage. Deshalb baute die beauftragte Firma Bodensohn eine Sonderentwicklung, die exakt auf die Ansprüche zugeschnitten wurde. Durch Einsatz standardisierter Komponenten konnte die Konstruktion zu moderaten Kosten realisiert werden.
Die Ausgangslage
Bandstahl wird automatisch abgewickelt und in die Stanzbiegemaschine geführt. Auftragsbezogen werden 100 Kleinteile pro Minute produziert, die zunächst in einen 1400 Teile fassenden KLT fallen. Durch den Fall ergab sich bislang ein Schüttwinkel der Teile, wodurch das effektiv mögliche Fassungsvermögen der KLT nicht ausgeschöpft wurde. Nach der Füllung derselben stoppte die Maschine und wartete auf den manuellen Wechsel des Behälters. Je nach aktueller Auslastung der Mitarbeiter konnte der Wechsel durchaus einige Minuten in Anspruch nehmen.
