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Flexibler Einsatz, einfaches Teaching
Pick-&-Place-Anwendungen beziehungsweise die Teile-Entnahme und Teile-Nacharbeitung mit einer Auftragszahl von 200 bis 100 000 Stück sind dabei Tätigkeiten, die die Roboter am häufigsten an den Spritzgussmaschinen durchführen. Denn auch wenn neue Aufträge hinzukommen oder sich diese verändern, die Aufgabe für den Roboter bleibt meist gleich: Nachdem das Kunststoffteil fertig gespritzt ist, öffnet sich das Werkzeug und stösst das gespritzte Teil aus. Anschliessend übernimmt der UR-Roboter, indem dieser im ersten Schritt mit einem Greifwerkzeug oder einem Vakuumsauger das neu erstellte Kunststoffteil aufnimmt beziehungsweise aufsaugt, um dieses im zweiten
Schritt entweder unbearbeitet auf dem Förderband
neben der Maschine abzulegen oder aber bei einer Schneidemaschine am Anguss trennen zu lassen.
Kommt ein neuer Auftrag hinzu, ist es für die Mitarbeiter wichtig, schnellstmöglich starten zu können. «Unsere Kollegen schätzen die Roboter besonders, da diese schnell und flexibel von einer Maschine zur nächsten transportiert und wieder eingerichtet werden können. Darüber hinaus sind diese einfach programmierbar, denn das Teaching ist sehr userfreundlich. Für uns ist es deswegen viel unkomplizierter, einen Roboter zu wechseln, statt bei einer Maschine einen aufwendigen Materialwechsel vorzunehmen – und darüber hinaus sparen wir dadurch auch Zeit», erklärt Chris Battaglia. Wird ein Wechsel der Roboter vorgenommen, trennen Mitarbeiter zunächst die sich auf Rollen befindende Steuerung vom Roboter ab und schieben diese zur nächsten Maschine. Der UR10-Roboter wird meist mit einem kleinen Kran von einer Position zur nächsten gehoben, der UR5 kann getragen werden. Sind Roboter und Steuerung am neuen Platz angekommen, werden diese mit Hilfe von Schrauben zusammengefügt – und innerhalb von nur zehn bis fünfzehn Minuten ist der Roboter wieder einsatzbereit.
Ein Kleinunternehmen mit Erfolg
Durch die Unterstützung der Roboter arbeitet Profatec heute sehr viel effizienter und ist in der Lage, höhere Stückzahlen zu bewältigen und damit mehr Aufträge als in der Vergangenheit anzunehmen. Zudem verhelfen der UR5- und die beiden UR10-Roboter zu Kontinuität und Stabilität bei der Produktion und tragen dazu bei, dass Kosten niedrig gehalten werden und das Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt. Das ist besonders wichtig hinsichtlich der Produktionswerkzeuge, die aus China übernommen werden konnten und mit denen heute in der Schweiz produziert wird. «Ohne unsere Roboter hätten wir keine Chance gehabt, mit den günstigen Preisen in China mitzuhalten. Deshalb freuen wir uns heute umso mehr, dass es geklappt hat und wir den umgekehrten Weg gehen konnten: Die Arbeitsplätze im heimischen Malans wurden gesichert und unsere Mitarbeiter von den monotonen Arbeiten befreit», sagt Chris Battaglia abschliessend. -sbo- SMM
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