Simus connect Konstruktionsdaten besser organisieren und nutzen

Von Silvano Böni

Mit Simus connect steht mittelständischen Fertigungsbetrieben ab sofort eine neue Cloud-Plattform zur Optimierung von Engineering-Daten zur Verfügung. Dort werden 24/7, standortübergreifend und ohne Investitionen in Hard- und Software drei Services angeboten: die automatische, geometrische Klassifizierung von 3D-Modellen, eine optimale Arbeitsvorbereitung durch abgeleitete Arbeitsplanerstellung und Unterstützung bei der kostenbewussten Konstruktion.

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(Bild: Simus systems)

Ausgehend von 3D-CAD-Modellen in den gängigen herstellerspezifischen oder neutralen Formaten können Produktentwicklung und Produktion, Arbeitsvorbereitung und Einkauf mit dem Cloud-Service Herstellungsdaten optimieren und anreichern, um sie in durchgängigen Prozessen mit ihrer eigenen IT-Umgebung zu nutzen.

Bessere Struktur und Auffindbarkeit

Mit Simus connect verbessern Anwender die Struktur und Auffindbarkeit ihrer CAD-Daten, Bauteile und Baugruppen. Die Software analysiert 3D-CAD-Modelle in einem patentierten Prozess anhand der Geometrie, unabhängig von der Modellierungsmethodik, und klassifiziert diese vollautomatisch. Ohne Zutun eines Konstrukteurs berechnet die Software zusätzlich für jedes CAD-Modell einen «geometrischen Fingerabdruck», der eine schnelle Ähnlichkeitssuche und eine komfortable Teilbereichssuche auf Basis der nativen Geometrie ermöglicht. Ebenso füllt das Programm die klassenspezifischen Sachmerkmalleisten mit den ermittelten Werten und erstellt zur Veranschaulichung 2D- und 3D-Vorschaudateien. So werden die vorhandenen Kon­struktionsmodelle häufiger wiederverwendet und Bauteile damit quasi standardisiert. Simus connect leitet aus dem CAD-Modell automatisch die Arbeitsfolgen des Herstellungsprozesses ab. Hinterlegte Kostenparameter ergeben eine schnelle Möglichkeit zur Vorkalkulation, was die Angebotserstellung beschleunigt. Wenn man sich für Fremdbeschaffung entscheidet, versetzen ausserdem vorkalkulierte Kosten den Einkauf in eine bessere Verhandlungsposition. Frühes Wissen über Produkt- und Produktionskosten unterstützt Make-or-Buy-Entscheidungen und trägt dazu bei, die Herstellungskosten zu begrenzen.

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