Balance Drive: Kronenradgetriebe Wasserkraft effizient übertragen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Beim Einsatz in kleinen Wasserkraftwerken ermöglichen Kronenradgetriebe Einbauräume zu minimieren, Wirkungsgrade zu verbessern und längere Lebensdauern zu verwirklichen.

Für bestehende und zu errichtende Wasserkraftanlagen konzipieren und verwirklichen die Experten bei Balance Drive spezifisch in der Leistung angepasste und auf die verfügbaren  Einbauräume abgestimmte Kronenradgetriebe.(Bild:  Balance Drive)
Für bestehende und zu errichtende Wasserkraftanlagen konzipieren und verwirklichen die Experten bei Balance Drive spezifisch in der Leistung angepasste und auf die verfügbaren Einbauräume abgestimmte Kronenradgetriebe.
(Bild: Balance Drive)

Getriebe in Wasserkraftwerken gehören zu den am stärksten belasteten Maschinenelementen. Jahrzehntelanger Dauerbetrieb, hohe mechanische Belastungen und wechselnde Lastprofile stellen strenge Forderungen an Auslegung und Zuverlässigkeit. Klassische Kegelradgetriebe stossen dabei oft an ihre Grenzen, insbesondere bei ungewöhnlichen Achskonfigurationen oder engen Einbausituationen. Mit seinen Getrieben der Baureihe «Kronrad Royal» verwirklicht der Schweizer Getriebe- und Verzahnungsspezialist Balance Drive ein leistungsstarkes Getriebekonzept, das gezielt auf die Forderungen bei kleinen Wasserkraftwerken ausgelegt ist. Grosse Untersetzungsverhältnisse, frei wählbare Achswinkel und eine extrem kompakte Bauweise erweisen sich als besonders vorteilhaft beim Aus- und Nachrüsten von Wasserkraftanlagen.

Wechselnde Beanspruchung meistern

Kompakt und stark untersetzend bei frei wählbarem Achswinkel: Kronenradgetriebe haben für den Einsatz in kleinen Wasserkraftwerken wesentliche Vorteile.  (Bild:  Balance Drive)
Kompakt und stark untersetzend bei frei wählbarem Achswinkel: Kronenradgetriebe haben für den Einsatz in kleinen Wasserkraftwerken wesentliche Vorteile.
(Bild: Balance Drive)

Wasserkraftgetriebe arbeiten nicht im stationären Dauerlastbetrieb, sondern unter variabler, schwingungsbehafteter und transienter Belastung. Genau dort entscheidet die Zahngeometrie über Dauerfestigkeit und Betriebssicherheit – und genau dort kann ein Kronenrad konstruktive Vorteile gegenüber klassischen Kegelradstufen haben. Kronenradgetriebe ermöglichen eine präzise Drehmomentübertragung und minimieren dank hoher Wirkungsgrade von über 95 Prozent die Energieverluste im Antriebsstrang. Untersetzungen bis i = 30 sind in einer Stufe möglich. Das robuste Lagerkonzept gewährleistet eine sichere Aufnahme hoher axialer und radialer Kräfte, auch bei stark wechselnder Strömungsdynamik, zyklischen Lasten und unter Einfluss von Kavitation. Durch das flexible Achskonzept lassen sich zudem Achswinkel zwischen 0° und 180° frei realisieren. Das ist ideal für enge oder asymmetrische Bauräume. Die Tragbilder werden bereits in der Auslegung optimiert; die Fertigung ist dadurch reproduzierbar und prozesssicher.

Aus- und Nachrüsten

Gemeinsam mit seinem Partner Benzlers kann der Getriebspezialist Balance Drive auf eine umfangreiche Erfahrungsbasis aus mehr als 40 realisierten Wasserkraftwerken zurückgreifen, darunter Grossgetriebe mit Leistungen bis etwa 20 MW und Einzelgewichten von über 100 t. Neben der Auslegung neuer Getriebe liegt ein Schwerpunkt auf dem Reengineering und Refurbishment einzelner Baugruppen oder kompletter Antriebsstränge. So lassen sich Wirkungsgrad, Verfügbarkeit und Betriebssicherheit bestehender Wasserkraftanlagen gezielt erhalten oder verbessern, ohne die wasserbauliche oder maschinelle Grundstruktur grundlegend zu verändern. Das betrifft auch Anlagen, deren Dokumentationen unvollständig sind oder ursprüngliche Hersteller nicht mehr zur Verfügung stehen.

Experten konzipieren individuell

Die Balance Drive AG und gilt als einer der renommiertesten Anbieter von Kronenradgetrieben. Entwicklung und Fertigung erfolgen inhouse und gewährleisten höchste Performance, Effizienz und Anwenderfreundlichkeit. Eine Schlüsselkompetenz liegt dabei in der Auslegung und Berechnung der Getriebe, speziell in der Analyse von Tragbildern, der Detailoptimierung der Verzahnung sowie der Simulation von Modellen. Diese hohe Engineering-Kompetenz erlaubt es, Antriebssysteme präzise an die realen Betriebsbedingungen anzupassen.

(kmu)

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