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Klein aber oho
In der Praxis sind oft viele kleinere Beschädigungen nötig, um ein Regal zum Einsturz zu bringen. Entscheidend ist daher, wie mit diesen Schäden umgegangen wird. Erkennt der Betreiber solche Beschädigungen und vermag er die von ihnen ausgehende Gefahr richtig einzuschätzen, kann er die Schäden beseitigen und so gravierendere Folgen vermeiden. Das Regal ist weiterhin sicher und die Verfügbarkeit und Leistung der Anlage zu 100 Prozent sichergestellt.
Im Alltag zeigt sich jedoch ein anderes Bild. Insbesondere Lager mit mehreren, oft verschiedenen Flurförderzeugen und häufig wechselndem Personal weisen oft schwere Beschädigungen sowohl an den Geräten als auch an den Regalen auf. Erschwerend hinzu kommt die fehlende Erfahrung des Regalbetreibers im Umgang mit den Beschädigungen, was zu Fehleinschätzungen betreffend ihrer Gefährlichkeit führt. Eine zunehmend zerstörte Lagereinrichtung, abnehmende Effizienz und Sicherheitsrisiken sind die Folge. Im Extremfall kann dies Invalidität oder gar den Tod einzelner Mitarbeitenden nach sich ziehen.
Die Regalinspektion ist ein Muss
Diese Sicherheitsrisiken sind daher auch der Grund, weshalb der Betreiber rechtlich verpflichtet ist, mindestens einmal jährlich den Zustand der Regale hinsichtlich solcher Beschädigungen durch eine fachkundige Person prüfen zu lassen. Diese Prüfung erfolgt im Rahmen einer Regalinspektion und geschieht in der Regel durch externe, eigens dafür ausgebildete Regalinspekteure. Sofern der Betreiber des Lagers über die dafür notwendigen Fachkenntnisse verfügt, kann er die Inspektion auch selber durchführen.
Bei der Regalinspektion werden die vorhandenen Schäden dokumentiert, über das weitere Vorgehen zu deren Behebung beraten sowie allfällige Verbesserungsmassnahmen zur Vermeidung künftiger Schäden besprochen. Insbesondere hier zahlt sich der Beizug eines Experten mit langjähriger und vielseitiger Erfahrung im Umgang mit Regalanlagen aus. Jungheinrich belegt diese Prüfung mit einem Prüfbericht und einem seitens der SUVA akzeptierten Prüfkleber direkt am Regal.
Unfälle und das Risiko hoher Folgekosten (Reparaturkosten, Opportunitätskosten) können somit verhindert werden. Zusätzlich kann so auf effiziente Weise die Leistungsfähigkeit des Lagers langfristig erhalten werden. <<
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