Blechbearbeitung Leichtbau-Konstruktionen der anderen Art
>> Die immer grösser und damit effizienter werdenden Solarmodule und Photovoltaikelemente verlangen nach angepassten Unterkonstruktionen aus Stahlwerkstoff. Diese werden von der Firma Welser Profile Austria GmbH angefertigt. Für die Fertigung greift Welser auf die Clinch-Technologie der Tox Pressotechnik GmbH & Co. KG zurück. Mit ihr lassen sich mehrere Bleche gleicher oder unterschiedlicher Dicken und Metallwerkstoffen lediglich durch Umformen unlösbar miteinander verbinden.
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mei. Die allerorten anzutreffenden Forderungen nach Materialeffizienz und Ressourcenschonung sind untrennbar mit dem Thema Leichtbau verbunden. Dabei denken die meisten vor allem an die Automobilindustrie und vielleicht noch an Schienen- und Luftfahrzeuge, jedoch eher nicht an das dynamisch wachsende Business der Solarsysteme und Photovoltaikanlagen. Das hat frühzeitig auch einer der international führenden Profil-Produzenten, die Firma Welser Profile Austria GmbH, A-3341 Ybbsitz, erkannt und bietet heute wirtschaftliche Lösungen für Solartechnik-Unterkonstruktionen aus Metallprofilen. Genau genommen handelt es sich hierbei aber um Stahl- und eben nicht um grundsätzlich leichtere Aluminium-Werkstoffe. Diese dafür konstruierten Stahlprofile haben gegenüber Aluminiumprofilen grössere Spannweiten, was wiederum grössere Stützenabstände erlaubt und sich bei einer Standardisierung einfach wirtschaftlicher darstellen lässt.
Unternehmensgeschichte
Doch der Reihe nach: Das Unternehmen Welser Profile hat seinen Ursprung im 17. Jahrhundert und befasste sich schon damals mit der Entwicklung und Herstellung von Metallprodukten. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann mit der Entwicklung und innovativen Fertigung von rollgeformten Profilen, nämlich Schutzkanten für Betonschalungsplatten, die industrielle Ära. Heute werden an den Standorten Ybbsitz und Gresten in Österreich sowie am deutschen Standort Bönen mit insgesamt rund 1750 Mitarbeitern über 300 000 Tonnen Flachbleche aus Stahl, Edelstahl und NE-Metallen jährlich verarbeitet. Daraus wurden bisher über 18 000 neue Querschnitte konstruiert und produziert.
Konstruktionsfreiräume durch Leichtbau-Profile
Die Kombination aus kreativer Konstruktion, einem breiten Spektrum unterschiedlichster Materialgüten sowie modernen Produktionstechnologien mündet in einem Portfolio sowohl an offenen als auch an geschweissten Sonderprofilen bzw. kompletten Profilsystemen, die u. a. auch für die Solartechnik und Photovoltaikanlagen zum Einsatz kommen. Dabei wird der Werkstoff Stahl bezüglich statischer Anforderungen auf die Tragkonstruktionen von Solarsystemen/Photovoltaikanlagen ausgelegt. Da die immer grösser und damit effizienter werdenden Solarmodule und Photovoltaikelemente nach angepassten Unterkonstruktionen verlangen, bieten sich hier Stahlwerkstoffe an. Denn diese weisen gegenüber Alumaterialien bei gleichem Querschnitt das dreifach höhere Elastizitätsmodul und eine um Faktor drei geringere Durchbiegung auf. Die Vorteile von Stahlprofilen liegen auf der Hand: bei gleichem Querschnitt sind grössere Spannweiten möglich, die Stützenabstände sind grösser, es werden weniger Stützen und Unterkonstruktionen benötigt, der Montageaufwand verringert sich.
Des Weiteren reduzieren sich die Investitionen für Solarsysteme und Photovoltaikanlagen und sie werden wirtschaftlich wieder interessanter, nachdem in Deutschland ab 2011 die Einspeise-Rückvergütung gekürzt wird.
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