Stapler

Linde Lansing Fördertechnik AG: Treibgasstapler ersetzen Dieselstaplerflotte

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... und in der Produktion

Der zweite Bereich des Staplereinsatzes ist die Produktion. Hier wird zum Teil der frische Beton den verschiedenen Fertigungsstellen zugeführt oder die fertigen Produkte werden aus der Halle zum Lager transportiert. In diesem Bereich ist gemäss Lüthold die Sicherheit und Effizienz der Geräte hervorzuheben, vor allem bei der Rückwärtsfahrt in engen Palettengängen.

Sicherheit wird generell grossgeschrieben bei der A. Tschümperlin AG. So veranstaltet das Unternehmen beispielsweise einmal im Jahr den sogenannten «Staplertag». Neben einer spezifischen Sicherheits- und Wartungsschulung treten an diesem Tag alle Staplerfahrer in einem Wettkampf gegeneinander an und müssen ihr Können und Geschick im Umgang mit den Staplern in einem Sicherheitsparcours unter Beweis stellen. Diese Veranstaltung findet grossen Anklang unter den Fahrern und ist ein jährliches Highlight.

Dank der grossen Zahl gleicher Fahrzeugmodelle können diese im Bedarfsfall auch problemlos untereinander ausgetauscht werden, ohne dass der Fahrer sich erst an ein anderes Modell gewöhnen muss und so wertvolle Zeit verloren geht. Die Lagerstrassen und -wege in den Produktionswerken sind durch die grossen Tonnagen sehr stark beansprucht. «Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir hier mit Linde-Geräten am besten fahren. Diese sind sehr robust gebaut, haben relativ grosse Räder und sind bei Wind und Wetter hoch belastbar, also genau das, was wir benötigen, um sicher, präzise und effizient zu arbeiten», fügt Lüthold hinzu.

Beschaffung erfolgt nicht nur über den Preis

Alle fünf Jahre führt das Unternehmen eine breite Evaluation zur Staplerfahrzeug-Beschaffung durch. Hierbei ist, gemäss der Philosophie der A. Tschümperlin AG, nicht nur der Anschaffungspreis der ausschlaggebende Punkt. «Wir suchen nicht nach der günstigsten, sondern nach der für uns wirtschaftlichsten Option», erklärt Inhaberin Carla Tschümperlin. «Wichtiger als der Anschaffungspreis ist für uns, welche Kosten für Unterhalt, Wartung und den Verbrauch der Geräte im Lauf der Jahre anfallen», fährt sie fort.

Die Umstellung von Diesel- auf Treibgasstapler hat nicht nur umwelttechnische Gründe. Die Entscheidung wurde auch auf der Basis einer detaillierten Kostenrechnung getroffen. Lieferant der eigenen Tankstelle und des LPG ist die FLAGA Suisse aus Gossau. Lüthold rechnet beim Betrieb mit Treibgas gegenüber Dieselfahrzeugen insgesamt mit einem Einsparpotenzial von 5–10 %, inklusive Kosten für die Tankanlage. Umgerechnet auf die ganze Flotte des Unternehmens und bei einem Einsatz von 8 Stunden pro Tag ist dies natürlich ein entscheidender Faktor.

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