Pick-and-Place-Lösung Lineare und rotative Systeme kombiniert

Redakteur: Luca Meister

Das Angebot der Axnum AG reicht über viele Technologiebereiche hinweg: Servopressen, Beschriftungslaser, Markiersysteme, NC-Achsen, Schraubtechnik und Druckluftmotoren. Zu den neuesten Entwicklungen gehören kombinierte lineare und rotative Systeme für Pick-and-Place-Anwendungen.

Anbieter zum Thema

Beispiel einer vertikalen Pick-and-Place-Lösung mit 40-Millimeter-Hub, 360-Grad-Drehung und einer Geschwindigkeit von 1200 Grad pro Sekunde.
Beispiel einer vertikalen Pick-and-Place-Lösung mit 40-Millimeter-Hub, 360-Grad-Drehung und einer Geschwindigkeit von 1200 Grad pro Sekunde.
(Bild: Axnum)

mei. Diese schlüsselfertigen elektrisch angetriebenen Systeme lassen sich abhängig von den Anforderungen an Hub und Dynamik in drei Produktfamilien unterteilen: zweidimensionale Linearsysteme, kombinierte lineare und rotative Systeme sowie Roboter mit drei oder vier Freiheitsgraden. Alle Systeme beruhen auf einer bewährten mechanischen Konstruktion. Das Hauptaugenmerk ist dabei auf Einfachheit gerichtet. Die Systeme zeichnen sich durch ihre kompakte und modulare Bauweise, ihre hohe Dynamik und Präzision sowie durch ihre flexible und einfache Programmierung aus.

Kompakt und modular aufgebaut

Axnum bietet bei den kombinierten linearen und rotativen Baureihen jeweils drei Standardmodelle an. Die 360-Grad-Drehung stellt bei diesen Baureihen keine Einschränkung dar. Trotzdem müssen die Hübe den Anforderungen entsprechend exakt auf die jeweilige Anwendung ausgewählt werden. Die Baureihen sind mit Hüben von 40 bis 80 Millimeter ausgestattet. Kombiniert werden bei diesen Systemen kompakte Standardachsen. Somit beträgt bei allen Modellen die erforderliche Grundfläche nur 92 mal 107 Zentimeter. Die Hübe lassen sich einfach austauschen. Und um die Freiheitsgrade zu erhöhen, können die Einheiten um je eine Achse erweitert werden.

Dynamisch und präzise

Damit die Zykluszeiten garantiert eingehalten werden, analysiert Axnum jede Arbeitssituation und stellt mit Hilfe von Simulationsinstrumenten im Vorfeld die Leistungsfähigkeit der Systeme sicher. Müssen diese zum Beispiel neu konfiguriert werden, sind sie in wenigen Sekunden dimensioniert und die Ergebnisse korrigiert. Eingesetzt werden kompakte und leichte Direktantriebe der neusten Generation. Das geringere Gewicht wirkt sich auf die Beschleunigung aus. Bei sehr leistungsfähigen Achsen können achtfache Beschleunigungen erreicht werden.

(ID:38022190)