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Ganz bewusst gibt es eine neue faire IFOY-Disziplinstruktur im Staffellauf der Testetappen. Sind die IFOY-Nominierungen mittels Sticker bisher schon vorab als Auszeichnung empfunden worden, wurden bei den IFOY Test Days 2018 in Hannover erstmals die „Best-in-Intralogistics“-Zertifikate vergeben. Auch BYD nahm neben den Teilnehmern Jungheinrich, Liebherr, Still, Gebr. Schulte, Wegard und Witron die Urkunde während eines Empfangs in der Hermes Lounge der Deutschen Messe AG entgegen.
Die Nominierten haben sich dem Audit des härtesten Intralogistiktests der Welt gestellt. Allein diese Tatsache wird ab jetzt öffentlich anerkannt. Das „Best-in-Intralogistics“-Siegel dokumentiert den hohen Innovationsgrad und die technische Qualität der Finalisten, die das IFOY-Testprogramm erfolgreich durchlaufen haben. Über 100 Personen des Clusters kamen aus 18 Nationen. Mehrere Testteams, mehr als 30 Juroren und zugelassene Berater aus Industrie, Logistikdienstleistung, Medien und Wissenschaft beobachteten den Verlauf der Livetest-Parameter.
Siegeszug der Lithium-Eisenphosphat-Batterie
Verglichen werden dabei die aktuellen Wettbewerbsgeräte des Marktes und nicht die Nominierten untereinander. Der Elektro-Gegengewichtsstapler ECB50C mit 5 t Tragfähigkeit sollte mit innovativer Spitzenleistung an Energieeffizienz durch „LiFePo“-Batterietechnik (Lithium-Eisenphosphat) und High-Speed-Ladegerät die Juroren begeistern und bei erfolgreichem Abschluss der finalen Tests einen der begehrten IFOY-Awards für BYD erringen. Der IFOY-Award bleibt die höchste erreichbare Testauszeichnung.
In den Startphasen technischer Revolutionen mussten immer schon Widerstände und Fehleinschätzungen durchbrochen werden. Diese beruhten meist auf lückenhaftem Kenntnisstand oder falsch orientiertem Wettbewerb. Es ist eigentlich ein Wunder, dass bis vor kurzem nur wenige Flurförderzeuge mit der Lithium-Batterietechnik ausgestattet waren. Schätzungen gingen von unter 5 % aus. Doch vermehrte Einsätze und Anwenderberichte machten die Vorteile transparent und bekannt. Schließlich sollen nicht nur vereinzelte Vorteilsnehmer aus der globalen Wirtschaft profitieren können.

Als Vorreiter dieser Technologie verzichtete zum Beispiel BYD von Beginn an auf Bleiakkus und bietet sein Elektrostapler- und Lagertechniksortiment ausschließlich mit seiner selbst entwickelten und vielfach erprobten Lithium-Eisenphosphat-Batterietechnik an. Bei näherem Hinsehen kann man schnell erkennen, dass Lithium-Ionen-Batterie nicht gleich Lithium-Ionen-Batterie ist. Gerade der feine Unterschied macht den Vorsprung aus. Das Equipment hat die schlagkräftigen Argumente unwidersprochen auf seiner Seite und der internationale sowie regionale Markt bietet alle Spielräume für operative Flottengeschäfte. Die momentane Expertenmeinung räumt der neuen Technik Chancen ein, die herkömmlichen Blei-Säure-Akkus schon in wenigen Jahren komplett abzulösen.
Systemdenken dynamisiert Synergien für Energieeffizienz
Netzparallele effiziente Energiekonzepte sorgen jetzt für Aufsehen. Die systemkompatible Energieträger-Technologie der Lithium-Eisenphosphat-Batterien in flexiblen Ausführungen spielt dabei eine zentrale Rolle. Insidern ist klar, dass mit dieser Technologie eine neue Ära startet, da die technischen Vorteile überzeugen und sich branchenweit durchsetzen. Einer der Technologiekonzerne, BYD aus dem chinesischen Shenzhen, bemühte sich nicht nur um die revolutionäre Batterie. Der ursprüngliche Photovoltaik-(PV-)Modulhersteller bietet unter anderem die Möglichkeit an, die Sonnenenergie in selbstproduzierten „LiFePo“-Speicherbatterien vorzuhalten, bis diese in Eigenmarken der E-Mobilität den Tages-, Mehrschicht- oder Dauerbedarf decken. Für die Brauerei Heineken hat BYD ein netzparalleles, energieautarkes Konzept an Standorten in Holland und Großbritannien realisiert. Die PV-Anlagen versorgen über Speicherbatterien und Schnellladegeräte E-Stapler und E-Liefer-Lkw mit „Sonnenenergie“. Die meisten Komponenten sind dabe „made by BYD“.
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