Mehr als 1 500 internationale Aussteller präsentieren mit zahlreichen Weltpremieren auf der Logimat 2024 einen vollständigen Überblick über das aktuelle Portfolio für Effizienz und Flexibilität in der Intralogistik. Die Kombination mit einem umfassenden Rahmenprogramm unterstreicht erneut den Ruf der Logimat als Messe mit Mehrwert wie auch als führende Präsentations-, Informations- und Kommunikationsplattform der Intralogistik-Branche.
Über 1 500 Aussteller werden an der diesjährigen Logimat in Stuttgart erwartet.
(Bild: Nicolas Maack)
Unter dem Motto «Shaping Change Together – Sustainability – AI – Ergonomics» versammelt sich zur Logimat 2024 vom 19. bis 21. März die internationale Fachwelt der Intralogistik auf dem Stuttgarter Messegelände.
In den erneut bereits frühzeitig komplett ausgebuchten zehn Messehallen sowie in den Eingangsbereichen Ost und West präsentieren mehr als 1 500 Aussteller aus 40 Ländern auf 125 000 Quadratmetern Ausstellungsfläche dem internationalen Fachpublikum die jüngsten Produktentwicklungen und Lösungen für effiziente Intralogistik und Digitalisierung. Rund 150 Unternehmen sind erstmals auf der Logimat vertreten.
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Jeder dritte Aussteller aus dem Ausland
Bei einer Quote von rund 35 Prozent kommt in diesem Jahr zudem jeder dritte Aussteller aus dem Ausland – 86 aus Übersee, davon 48 aus China, fünf aus Taiwan und 23 aus Nordamerika. Die längste Anreise bewältigt die Genie Grips Ltd., australischer Hersteller von Anbaugeräten und Sicherheitssystemen für Stapler.
Mit dem aktuellen Claim bildet der Münchener Messeveranstalter Euroexpo Messe- und Kongress-GmbH gleichermassen die aktuellen Trends und das Angebotsspektrum der Aussteller für die Intralogistik ab. «Das Gros der weltweit führenden Entwickler, Hersteller und Lösungsanbieter fokussiert mit seinen Exponaten auf der Logimat mindestens eines der drei Leitthemen», erläutert Messeleiter Ruchty. «Das Spektrum reicht dabei von der Automatisierung und digitalen Transformation der Geschäftsprozesse, um dem Fach- und Arbeitskräftemangel zu begegnen, über Energiesparoptionen und effizienten Ressourceneinsatz bis hin zu KI-basierten Instrumenten zur schnellen und intelligenten Analyse der erfassten Daten. Ausserdem wird die Sicherung von IT-Netzen und Resilienz der Supply Chain thematisiert.»
Überdies sind in allen Ausstellersegmenten bereits Premieren zahlreicher Weltneuheiten und Innovationen angekündigt.
Neuentwicklungen effizienter Fördertechnik
Zur schnellen, wegeoptimierten Orientierung für die Fachbesucher hat die Messeleitung bei der Belegung der zehn Messehallen eine klare Zuordnung nach Branchensegmenten berücksichtigt. Danach präsentieren die Systemintegratoren, Maschinen- und Anlagenbauer als traditionell stärkstes Ausstellersegment ihr aktuelles Produkt- und Lösungsspektrum für effiziente Warenflüsse in den Hallen 1 – nebst Galerie –, 3, 5 (inklusive Empore) und 7. Im Fokus stehen dort Neuentwicklungen im Bereich der Fördertechnik wie etwa ein neuartiger 3-D-Sorter und eine automatisierte Sortierlösung für doppelthohe Durchsätze.
Daneben werden neuartige Shuttle-Lösungen und Komplettlösungen für automatisierte Kleinteilelagerung vorgestellt. Sie sollen die Effizienz und digitale Transformation in der Intralogistik weiter steigern. Weitere angekündigte Neuheiten sind unter anderem ein Ausgabeautomat als Lagersystem für Verbrauchsartikel, neue Cobot-Greifer sowie ein innovatives, präventives Sauerstoffreduktion-Brandschutzsystem auf Basis einer Brennstoffzelle. In den Hallen 7 und 9 auf dem Nordflügel des Messegeländes zeigen überdies die Hersteller und Anbieter der Bereiche Krane und Handlingsysteme, Brandschutz und Sicherheit sowie Tore und Verladetechnik ihre jüngsten Geräteentwicklungen.
Alle weltweit führenden FFZ-Hersteller vor Ort
In Halle 9 sowie in der gegenüberliegenden Halle 10 auf dem Südflügel des Messegeländes und dem hier angrenzenden Freigelände mit einem Live-Parcours präsentiert die Ausstellergruppe Flurfördertechnik, Anbaugeräte und Energie-Management die jüngsten Lösungen für innerbetriebliche Transporte. In diesem Jahr sind erneut alle weltweit führenden Hersteller dieses Branchensegments in Stuttgart vor Ort.
Premieren sind insbesondere bei Routenzügen, Niederhubwagen, Deichsel- und Gelenkstaplern sowie bei der Weiterentwicklung der Assistenzsysteme und bei der Sensorik Richtung fahrerlose Transportfahrzeuge (FTF) zu erwarten. Zur weiteren Elektrifizierung der Flurförderzeuge fliessen hinsichtlich Batterie- und Energie-Management bei der Antriebstechnik neben dem Lithium-Ion-Akku zudem zunehmend die Wasserstoff- und Brennstoffzelle als Energiespeicher in die Konzeption zukünftiger Geräte ein. Das wird sich in den Exponaten widerspiegeln. Bei Stapleranbaugeräten steigern Neuentwicklungen mit Multifunktionalität die Flexibilität und Kosteneffizienz.
Stand vom 30.10.2020
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Überblick digitaler Softwarelösungen
Die aktuellen Lösungsansätze für zukunftsfähiges Warehouse-, Transport- und Supply-Chain-Management mit durchgängig vernetztem Datenaustausch stellen in Halle 8 die Themenschwerpunkte bei den Software-Entwicklern. Apps, IT-Plattformen und Cloud-Lösungen mit neuen Funktionen und KI-Algorithmen für effiziente Prozesssteuerung, Simulationen sowie intelligente Filterung und Analyse von Daten sollen den Anwendern neue Optimierungsoptionen für bessere Anlagenperformance und kürzere Realisierungszeiten erschliessen.
Zur Bewältigung der aktuellen Marktanforderungen an Prozessoptimierung und Anlagenplanung werden unter anderem Softwarelösungen zur Simulation, virtuellen Inbetriebnahme und Erstellung digitaler Zwillinge von Produktions- und Logistikprozessen vorgestellt. Zudem sind neue KI-Tools als Lagerverwaltungssystem-Feature zur Vorhersage von Auftragslast und Engpässen im Materialfluss zu sehen.
Innovative Lagerrobotik und AMR/FTS
In der angrenzenden Halle 6 bieten die Aussteller der Bereiche Fahrerlose Transportsysteme (FTS) und Robotics Hightech zum Anfassen. Sie zeigen von fahrerlosen Transport-Fahrzeugen (FTF) über Shuttles und autonomen mobilen (Transport-)Robotern (AMR) bis hin zu neuen stationären Industrie- und mobilen Pickrobotern ihre aktuellen Geräteentwicklungen unter Einbindung der jüngsten Fortschritte in flankierenden Technologien wie Sensorik und KI. Zudem wird ein neuer autonomer mobiler Outdoor-Roboter (AMR) für neue Usecases zu sehen sein.
Zukunft von Verpackung und AutoID
In Halle 4 stellen die Verpackungshersteller und Unternehmen der passenden Verpackungstechnik ihre Neuentwicklungen vor. Im Mittelpunkt stehen dort nachhaltige Verpackungslösungen sowie modulare Packplatzkonzepte und -komponenten. Eine Innovation umfasst etwa Klebstoff-Lösungen für massgeschneiderte Versandverpackungen und Transportsicherung von Paletten ohne Kunststofffolien, die 100-prozentig mit dem Papierrecyclingprozess kompatibel sind.
Bei den Verpackungsstrassen und neuen Füll-und-Verschliess-Maschinen werden beispielsweise eine neue Lösung zur Herstellung von nachhaltigem Polstermaterial aus Altkartons und eine Füll- und Verschliessmaschine für E-Commerce-Anwendungen zu sehen sein. Zudem sind spezielle konfigurierbare Thermobehälter und branchenübergreifende Komplettlösungen intelligenter Behälter- und Lagerlösungen angekündigt.
Für die Interessenten und Kunden der AutoID-Branche wird die Halle 2 zum zentralen Anlaufpunkt. Dort sind kompakt nahezu alle rund 80 auf Kennzeichnung, RFID und Sensorik spezialisierten Anbieter mit ihren Neuheiten, Produkten und Lösungen rund um die Kennzeichnung und Erfassung vertreten. Gezeigt werden unter anderem Neuheiten wie eine scanfreie Identifikationslösung und ein drahtlos kommunizierendes Kollisionswarnsystem für Regalanlagen und Transporte in der Intralogistik.
Gesamtpaket mit mehr als 1 500 Ausstellern
«Das Gesamtpaket mit mehr als 1 500 Ausstellern und dem umfassenden Rahmenprogramm unterstreicht erneut den Ruf der Logimat als Messe mit Mehrwert wie auch als führende Präsentations-, Informations- und Kommunikationsplattform der Intralogistik-Branche», resümiert Messeleiter Ruchty. «Damit gibt die Logimat den Intralogistikern weltweit positive Impulse – und ist eine absolute Pflichtveranstaltung für alle, die auf dem aktuellen Stand der Technik bleiben wollen.» (böh)