Lükon Thermal Solutions AG: Vertikale Durchlauföfen

Redakteur: Melanie Staub

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Vertikalofen (Lükon)
Vertikalofen (Lükon)

Mit der vermehrten Forderung nach Zuverlässigkeitsprüfungen direkt im Anschluss an die Endmontage bei Temperaturen zwischen ca. 80 und 150 °C hat das Unternehmen Lükon einen Vertikalofen entwickelt, der die bekannten Vorteile der kontaminationsfreien und Platz sparenden Wärmebehandlung mit der Möglichkeit verbindet, die Produkte bei einer definierten Temperatur einzeln (mittels Roboter) aus einer so genannten «Hot Box» zu entnehmen und diese z. B. direkt in eine nachfolgende Hochtemperatur-Testeinheit zu übergeben. Dabei können die Produkte im Vertikalofen zunächst einen thermischen Endfertigungsschritt (z. B. Aushärten eines Silikonklebers zum Abdichten eines Gehäuses) durchlaufen und dann anschliessend auf Prüftemperatur erwärmt oder abgekühlt werden. Beim Aufwärmen von Endprodukten von Raumtemperatur können in der Regel nur niedrige Gradienten zum Einsatz kommen, da sonst Spannungsrisse zwischen den unterschiedlichen Materialien entstehen können. Je nach Abmessungen und Taktzeit können die Produkte in einem verschliessbaren Entnahmebereich bis direkt vor der Entnahme (z. B. mittels eines Roboters) auf der Zieltemperatur gehalten werden. Typische Anwendungen neben dem Aufwärmen für Temperaturtests sind z. B. Aushärten von Glop-Top-Applikationen, SOC oder Underfill, Aushärten von Vergussmassen und Klebern aller Art (auch beim Verkleben von Gehäusen in der Endmontage), Trocknen von Produkten nach Waschvorgängen, Trocknen von Lacken usw. <<

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