Magnetspanntechnik steigert Produktivität

31.03.2010 | Redakteur: Redaktion SMM

Mit Magnetspanntechnik lassen sich bei ferromagnetischen Werkstücken die Rüstkosten deutlich reduzieren.
Mit Magnetspanntechnik lassen sich bei ferromagnetischen Werkstücken die Rüstkosten deutlich reduzieren.

Das Wirkprinzip der permanenten bzw. der elektropermanenten Magnet-spanntechnik ist ebenso einfach wie sicher: Im «ungespannten Zustand» fliesst das Magnetfeld innerhalb des Moduls, hat also keine Wirkung nach aussen. Über einen kurzzeitigen elektrischen Impuls, einen Hebelmechanismus oder ein pneumatisches Signal wird das Magnetfeld nach aussen umgeleitet und das Magnetspannmodul aktiviert. Diese Umleitung ist energetisch absolut stabil und braucht weder Strom noch Luftdruck.

böh. Zwei Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit der Mechanismus funktioniert: Das Werkstück muss ferromagnetisch sein und es muss mindestens einen Nord- und einen Südpol teilweise bedecken.

Für eine optimale Haltekraft sollte die Durchflussfläche möglichst gross sein. Je grösser bzw. je mehr Pole das Werkstück abdeckt, desto grösser ist auch die magnetische Haltekraft.

Fräsen: fünf Seiten in nur einer Aufspannung

Beim Fräsen bringen Elektropermanentmagnete in Form von Quadrat- oder Paral-lelpolplatten entscheidende Vorteile: Die magnetische Aufspannung macht eine Bearbeitung des Werkstücks von fünf Seiten möglich, ohne dass ein zweites oder gar drittes Mal neu gespannt werden muss.

Gerade bei grossen Werkstücken ist dies ein enormer Vorteil. Ein umständliches Feinjustieren von Spannelementen und ein mehrfaches Spannen der Werkstücke im Bearbeitungsprozess sind nicht mehr nötig.

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