Management-System für Anlagen-/Maschinenbau
Managementsysteme sind weit verbreitet. Oft sind sie aber sehr papierlastig, zu kompliziert in der Anwendung und werden von den Mitarbeitenden als Ballast empfunden. Das muss nicht sein: Im vorliegenden Fachbeitrag ist eine praxiserprobte Branchenlösung für den Anlagen- und Maschinenbau beschrieben, die einfach anzuwenden ist und die Effizienz in allen Prozessen fördert.
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Gutes Management ist der Schlüsselfaktor für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg. Dabei spielt die Einfachheit des Management-Systems eine sehr wichtige Rolle, denn dieses ist das zentrale Führungsinstrument.
Einfaches Prozessmodell als Basis
Die Basis für ein effektives, effizientes und nachhaltiges Management-System bildet ein branchenspezifisches Prozessmodell. Das erste Bild zeigt ein Prozessmodell, das speziell für den Anlagen- und Maschinenbau entwickelt wurde.
Dabei kommen vor allem die stark projektorientierte Arbeitsweise bei Kundenaufträgen und der After Sales Service zum Ausdruck. Je nach Fertigungstiefe ist der Produktionsprozess mehr oder weniger ausgeprägt oder wird sogar ausgelagert. Es sind nicht Qualitätsnormen (wie etwa ISO 9001), die den Aufbau eines Management-Systems bestimmen, sondern ein auf die Firma bezogenes Prozessmodell. Die einzelnen Prozesse sind so auszugestalten, dass sie eine effiziente Arbeitsweise unterstützen und zugleich Forderungen von Qualitätsnormen erfüllen. Das Ziel ist eine stetige Verbesserung der Prozesse. «Immer besser, schneller und kostenoptimaler», heisst das Motto.
Der Management-Prozess umfasst die strategische und operative Führung des Unternehmens. Der Prozess beinhaltet die klassischen Führungselemente Strategie, Organisation, Ziele, operative Führung, Kennzahlen und Management Review.
Die Geschäftsprozesse bilden den Kern des Management-Systems. In diesen Prozessen dominiert oft Zeit- und Kostendruck. Zudem sind die Qualitätsanforderungen an Produkte generell gestiegen. Geschäftsprozesse müssen deshalb unter Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit und des Kundennutzens optimiert werden. Mit den Geschäftsprozessen wird das Geschäftsergebnis erarbeitet.
Mit den Supportprozessen Finanzen, Personal, QM, EDV und Infrastruktur werden die Geschäftsprozesse unterstützt. Das heisst, die Supportprozesse müssen so auf die Geschäftsprozesse ausgerichtet werden, dass diese immer besser, schneller und günstiger werden.
