GIS AG Mehr als 50 Jahre GIS-Elektrokettenzüge

Redakteur: Silvano Böni

Im Jahr 1963 brachte die GIS AG den ersten selbst entwickelten und gefertigten Elektrokettenzug auf den Markt. Selbst heute noch sieht man diese zuverlässigen Helfer der ersten Baureihe mancherorts im Einsatz, obschon mittlerweile die Einführung der vierten Generation begonnen hat.

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Ivan Muri, Geschäftsleiter der GIS AG (rechts) und sein Verkaufs- und Marketingleiter Erich Widmer freuen sich über die Fertigstellung einer kundenspezifischen Krananlage mit zwei GCH Elektrokettenzügen der dritten Baureihe.
Ivan Muri, Geschäftsleiter der GIS AG (rechts) und sein Verkaufs- und Marketingleiter Erich Widmer freuen sich über die Fertigstellung einer kundenspezifischen Krananlage mit zwei GCH Elektrokettenzügen der dritten Baureihe.
(Bild: GIS)

Vor allem in Industrie und Gewerbe im Einsatz, hatten die Elektrokettenzüge der ersten Modellreihe, genannt HZ, Tragfähigkeiten von bis zu 3000 kg. Fast 30 Jahre nach der HZ-Generation wurde sein Nachfolger, das Modell «EM», vorgestellt, und dieser erweiterte den Traglastenbereich auf 5000 kg. Synchronkettenzüge für synchrones Heben von zwei Laststrängen, Ausführungen für explosionsgefährdete Räume oder die gedrängte Bauart für Räume mit besonders engen Platzverhältnissen ergänzen seither das Sortiment.

Mit der Lancierung der dritten Baureihe «GCH» ab dem Jahr 2005 demonstrierte der Schweizer Produzent seine Kernkompetenz im Bereich der Hebezeuge. Nun konnten völlig neue Märkte erschlossen werden. Zum Beispiel stehen GIS-Elektrokettenzüge im Einsatz, um Teile für den Unterhalt von Windkraftwerken in schwindelerregende Höhen bis 150 m zu transportieren. Auch in der Unterhaltungsindustrie findet man immer häufiger Kettenzüge aus Schötz, sei es als Festinstallationen in Theatersälen und Multifunktionsarenen oder für den mobilen Einsatz auf Konzerttourneen.

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Die GIS AG ist als Hersteller von Elektrokettenzügen in einer führenden Position. Dies ist insbesondere der hohen Betriebssicherheit und Funktionalität der Produkte sowie der Ersatzteilversorgung mit einem weltweiten Netz von Partnern zu verdanken. Neben dem Vertrieb von Hebezügen werden auch Vakuumhebegeräte und Kransysteme produziert.

Nach rund 11 Jahren wird die «GCH»-Baureihe bereits durch die vierte Generation abgelöst. Die Einführung der «GP»-Serie begann 2014 mit dem kleinsten Modell für 250 kg und wird nun Ende 2016 fortgesetzt. Die Geräte der neuen Baureihe sind noch modularer aufgebaut. Dies ermöglicht es, die Investitionssicherheit zu erhöhen und noch flexibler auf künftige Entwicklungen reagieren zu können. Auch in Zukunft wird GIS in der Schweiz entwickeln und produzieren. Lieferanten aus dem In- und dem umliegenden Ausland sorgen für hohe und gleichbleibende Qualität, so wie es die weltweiten Kunden von einem Schweizer Hersteller erwarten.

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