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Sicher auch beim Notausfall
Das Ergebnis von Messungen an einem System in einer bestehenden Maschine unter Last zeigte deutliche Stromeinsparungen. «Wir konnten die ganze Einspeiseseite um den Faktor 2 reduzieren», sagt Verkaufsleiter Andreas Graf. Mit weiteren Optimierungen hält er es für realistisch, das Verhältnis von Spitzenstrom zu Endstrom um den Faktor 4 zu reduzieren. Weiterer Vorteil: Control Techniques konnte im Testlauf belegen, dass bei einem Notausfall die gesamte Energie im Speicher aufgenommen werden kann.
Die Module für die Kondensatoren werden kundenspezifisch gefertigt. «Aus unseren ersten Projekten haben wir gesehen, was eine gute Grösse ist», schildert Graf. «Mit dieser Anfertigung können wir die Leistung der Batterien relativ einfach skalieren.» Je nach Zwischenkreisleistungsbedarf werden zwei, drei oder vier Module parallel platziert. Diese sind auch so optimiert, dass sie unter bestmöglicher Ausnutzung des vorhandenen Platzes einfach in einen Standard-Schaltschrank eingebaut werden können. Auf Energie- und Kosteneffizienz wird bis in die Kabel Wert gelegt, wie Technik-Leiter Deiss erläutert: «Auch die Absicherung – also die ganze Strombelastung – ist so ausgelegt, dass der Anwender noch dünne Kabel einsetzen kann. Es braucht keine Auslegung auf 210 Ampere mit teuren Kupferleitungen oder -schienen, sondern es reichen 130 Ampere.»
Erhebliche Einsparungen
In der Summe ergeben sich aus dem neuen Konzept (Unidrive SP mit 4Q-Rückspeise-Betrieb) für Maschinenbetreiber wesentliche Vorteile: Neben einer deutlichen Reduzierung der Lastspitzen bringen ausgeglichene Energiewerte, die Absicherung des Notausfalls und die Auslegung der Einspeisung auf 130 Ampere erhebliche Kosteneinsparungen bei Material- und Energieverbrauch. Die Intelligenz im System ist eine Spezialität von Control Techniques: Die Rückspeiseeinheit «spricht» mit der Antriebseinheit, damit Daten ausgetauscht werden können. Und sie ist darüber hinaus auch lernfähig. <<
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