Adaptive Beschichtungslösungen

Mehr Korrosionsschutz dank Thermodiffusion

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Kamaz ist die grösste Automobilkorporation Russlands und weltweit die Nummer 13 im Lastwagenbau. Alle Fahrzeugteile, die gegen Rost geschützt werden müssen, werden künftig mit der Thermission-Technologie behandelt. Die Verarbeitung beginnt bereits im kommenden Jahr. Im neuen Werk in Russland sollen pro Jahr 250 000 Tonnen Metallteile beschichtet werden; ein Volumen, das Thermission den Zugang zu einem riesigen neuen Markt beschert.

Elastizität muss bleiben

Zudem konnte mit dem internationalen Stahlproduzenten Magnitogorsk letzten Juni ein strategischer Zusammenarbeitsvertrag in Angriff genommen werden, der seinerseits die Bildung eines Joint Ventures vorsehen wird. Gerade für einen der weltweit grössten Stahlproduzenten mit namhaften Kunden wie Lada und Gazprom geht mit der Thermission-Technologie ein entscheidender Wettbewerbsvorteil einher. In der Automobilindustrie ist es von bedeutender Relevanz, dass Metallteile trotz grosser Hitze während des Korrosionsschutzverfahrens elastisch bleiben und somit im Falle eines Crashs nicht brechen. Für Kunden aus dem Industriesektor Gas hingegen ist die enorme Widerstandsfähigkeit der durch Thermission behandelten Produkte ein entscheidender Faktor. Mit den unterschiedlichsten Kunden und ihren individuellen Ansprüchen an den Korrosionsschutz verdeutlicht sich die branchenübergreifende Einsetzbarkeit der Technologie.

Hauptstandort Schweiz

Der Standort Thun wurde nicht zufällig ausgewählt. Entscheidend für das Unternehmen war dabei die Zusammenarbeit mit der Ruag, die früher selber Oberflächenbeschichtungen ausführte. Die Partnerschaft im technologischen und im personellen Bereich bietet viele Synergien. Der Sitz in Thun stellt nicht nur den Hauptsitz für Thermission dar, sondern ist auch das Technologie- und Forschungszentrum. <<

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