Fertigungszeiten reduzieren

Mehr Wettbewerbsfähigkeit dank Gegenspindel

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Obwohl man bereits vor vier Jahren in eine Maschine von Spinner (TC77) investiert hatte und damit ausgesprochen zufrieden ist, war die TTS65-Duplex kein Selbstläufer. Im Gegenteil, zunächst konzentrierte man sich wegen der Markentreue und aus Tradition auf einen anderen Hersteller. Dazu Wilhelm Marx: «Diese Maschinen waren wirklich robust und langlebig. Um es aber kurz zu machen, das aktuelle Preis-Leistungs-Verhältnis mit einem fast 30 Prozent höheren Invest gegenüber der Maschine von Spinner war für uns einfach nicht mehr akzeptabel. Nun kannten wir Spinner und auch den Service ja bereits. Und so hat sich schnell gezeigt, dass die Maschine all das erfüllt, was wir uns davon erhofft hatten.» Im Detail heisst das, dass die Fertigungszeiten bei Dürr Präzisionswerkzeuge in diesem Segment um bis zu 12 Prozent reduziert werden konnten. Nun haben die Unternehmen Spinner und Hollenbach (Spinner-Vertriebspartner in Deutsch­land) im konkreten Fall nichts dem Zufall überlassen. Die ersten Werkzeugtypen wurden im Hollenbach-Technologiezentrum nach den Vorgaben programmiert und bearbeitet. Die Verantwortlichen von Dürr haben sich das angesehen und waren sowohl von den Stückzeiten wie vom Handling überzeugt. Als Option wurde deshalb nur noch die LNS-Stangenzuführung gezogen. So wurde Spinner einerseits den hohen Ansprüchen der Öhringer Werkzeughersteller gerecht. Andererseits kann das Unternehmen Dürr künftig die Senkwerkzeuge zu entsprechenden Marktpreisen fertigen. SMM

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