Messtaster mit neuester Funktechnologie

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Fink-Messtaster - stark, flexibel, zuverlässig

Wie der TC60 zeichnet sich auch der TC63-30 durch eine äusserst schnelle und robuste Datenübertragung aus. Anstatt der auf dem Markt üblichen Übertragung via Kanalsprungverfahren oder Kanalzuordnung, sendet der Messtaster TC63-30 seine Daten mittels der im eigenen Hause vorangetriebenen BRC-Technologie. Der Vorteil dieser Technik liegt darin, dass jedes einzelne Bit eines Funksignals über einen grossen Frequenzbereich gesendet wird, was die Übertragung besonders unempfindlich gegen Störeinflüsse macht.

Andererseits punktet die Blum-Technologie durch eine sehr kurze Übertragungszeit. Funktaster-Systeme benötigen üblicherweise 10 ms und mehr für die Übertragung des Schaltsignals. In der Praxis kommt es jedoch vor, dass Anwender mit einer anderen Messgeschwindigkeit messen, als mit der das System kalibriert wurde. Dadurch können erhebliche Messfehler entstehen. Der Grund hierfür kann entweder die Angst des Anwenders vor einer Kollision mit dem Werkstück sein, oder der Irrglaube, dass eine geringere Antastgeschwindigkeit eine präzisere Messung bedeutet. Da die BRC-Technologie nur 1,7 ms für die Übertragung benötigt, kann dieser Fehler nahezu eliminiert werden.

Kombination: Messtaster mit Zubehör und Funkgehäuse

Blums TC63-30 ist im Prinzip eine Kombination aus dem Messtaster TC76, anwendungsspezifischem Zubehör wie Verlängerungen (bis max. 900 mm erhältlich) und Winkelstücken sowie einem Gehäuse mit integrierter Funkübertragung. Die eigentliche Messwerterfassung erfolgt über den adaptierten Messtaster, in dem auch das bewährte Shark-360-Messwerk zu finden ist.

Fertigungsabläufe vereinfachen und beschleunigen

Dank dieser innovativen Messwerktechnologie ist beispielsweise eine ziehende Messung durchführbar, was sich gerade bei den erwähnten Anwendungen auszahlt, da sich dadurch Fertigungsabläufe vereinfachen und beschleunigen lassen. Wo früher die Bearbeitung unterbrochen werden musste, um dann das Werkstück manuell oder auf einer Messmaschine zu vermessen, läuft dieser Prozess jetzt automatisiert im Bearbeitungszentrum ab. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Messwerk aufgrund der integrierten Planverzahnung, vor allem bei Verwendung von gekröpften Messeinsätzen, eine deutlich höhere Messgenauigkeit als vergleichbare Messtaster bietet.

Zuverlässig - auch unter widrigen Bedingungen

Die Schaltsignalgenerierung erfolgt nicht über einen mechanischen Kontakt, sondern optoelektronisch über die Abschattung einer Miniaturlichtschranke im Inneren des Messtasters. Dadurch arbeitet er absolut verschleissfrei und garantiert über viele Jahre hinweg höchste Zuverlässigkeit auch unter widrigsten Arbeitsbedingungen.

Weitere Vorteile des TC63-30 sind die lange Batteriestandzeit und das benutzerfreundliche Anlernverfahren zwischen Messtaster und Basisstation. Geht man von einer in der Industrie üblichen Auslastung von fünf Prozent aus, liegt die Zeitspanne bis zum Batteriewechsel bei ca. vier Monaten.

Vielseitig nutzbar - Mess- und Automatisierungskonzept BMK5

Ausserdem präsentiert Blum-Novotest das flexible und speziell auch für die Kleinserie geeignete Mess- und Automatisierungskonzept BMK5. Damit stellt das Messtechnik-Unternehmen eine variable Plattform vor, die der individuellen Aufgabenstellung entsprechend bestückt werden kann, und somit zahlreiche Prozesse nach bzw. neben der Bauteilbearbeitung abdeckt.

Das modulare Konzept des BMK5 eröffnet dem Anwender ein sehr breites Einsatzgebiet. Neben den für eine Messzelle üblichen Aufgaben, wie z.B. der Vermessung, Kontrolle und Prüfung von Werkstücken, kann es durch die Integration der entsprechenden Module auch eine ganze Reihe zusätzlicher Aufgaben ausführen. Dazu gehören beispielsweise das Sortieren, Kennzeichnen, Reinigen und Verpacken von Bauteilen. Das Teilehandling zwischen den einzelnen, in die Messzelle integrierten Stationen, erfolgt automatisiert über einen 6-Achs-Roboter. Auf Kundenwunsch ist damit auch eine automatische Werkstückpaarung mit sortierter Ablage und Vormontage realisierbar.

Das Spektrum des neuen BMK5 reicht somit vom Einsatz im «Job Shop», z.B. als flexible Stand-Alone-Mess- und Prüfzelle, bis zum voll integrierten Post-Prozess-System für die hochproduktive Serienfertigung. «Durch die Integration bzw. Anbindung verschiedenster Prozesstechniken auf Basis der intelligenten Modulbauweise erschliesst das BMK5 neue Anwendungsbereiche und vereint damit die Vorzüge von Flexibilität und Produktivität in einem System», erklärt Franz Gnannt, Leiter des Bereichs Mess- und Prüftechnik.

Dank eines weitreichenden Spektrums an möglichen Applikationen kann das BMK5 einfach auf die individuelle Kunden-Anforderung zugeschnitten werden und bietet so ein Höchstmass an Flexibilität.

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