Zerspanungswerkzeug Mikron Tool SA Agno: Kleinbohrer mit langer Lebensdauer
>> Am Markt erhältliche Hartmetallbohrer im Durchmesserbereich von unter einem Millimeter sind auf Verschleiss sehr anfällig. An diesem Punkt setzte die Entwicklung von Mikron Tool ein: Mit dem neuartigen Kleinbohrer CrazyDrill Flex versuchte man gezielt die kritischen Eigenschaften zu verbessern und schaffte eine revolutionierende Lösung. Anstelle einer bisher üblichen kurzen und starren Bauweise wurde der CrazyDrill Flex mit einem langen Halsstück versehen.
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Wie schon vor gut zehn Jahren beim ersten Produkt der CrazyDrill-Familie, stellt die Firma Mikron Tool SA Agno auch dieses Mal mit ihrer neuesten Entwicklung die Bohrwelt auf den Kopf. Der neuartige Kleinstbohrer CrazyDrill Flex ist ein Hartmetallbohrer, flexibel und gleichzeitig für tiefe Bohrungen bis 30 x d geeignet.
Zunehmend höhere Produktivität
Als Lieferant von Zerspanungswerkzeugen für die Erstausrüstung von Transfermaschinen und Mehrspindelautomaten wird das Know-how des Zerspanungsspezialisten laufend auf den Prüfstand gestellt. Die Maschinen und damit auch die Werkzeuge müssen nicht nur den höchsten Qualitätsanforderungen genügen, sondern eine zunehmend höhere Produktivität erreichen. Diese wird durch schnelle einzelne Bohrstösse auf mehreren synchron arbeitenden Bohrstationen ermöglicht. Der längste Bohrprozess bestimmt dabei die Taktzeit.
Um möglichst viele Werkstücke in kurzer Zeit zu fertigen, ist allerdings ein weiterer Parameter von grosser Bedeutung: die Maschinenverfügbarkeit. Fällt ein Werkzeug frühzeitig durch Verschleiss oder Bruch aus, wird kostbare Zeit durch den Werkzeugwechsel bzw. das Einrichten verschenkt und die komplette Maschine steht still.
Marktübliche Bohrer genügen den Ansprüchen nicht
Am Markt erhältliche Hartmetallbohrer im Durchmesserbereich von unter einem Millimeter sind in Bezug auf Verschleiss sehr anfällig. Sie sind im Vergleich zu HSS-Werkzeugen zwar schneller, präziser und haben höhere Standzeiten, sind jedoch, bedingt durch die Eigenschaften des Hartmetalls, spröde und dadurch bruchgefährdet. Bereits geringe Fluchtungsungenauigkeiten der Rundtische bzw. der Spindeltrommel führen zu einem Mittenversatz. So wirken beim Eintritt des Folgewerkzeuges in die Bohrung Querkräfte, die zum Bruch des Bohrers führen.
Für einen prozesssicheren Einsatz erweist sich zudem bei marktüblichen Kleinst-Hartmetallbohrern die Bohrergeometrie bzw. Wahl des Rohmaterials oft als ungeeignet. Das Resultat sind Wickelspäne, frühzeitige Schneidenausbrüche durch zu scharfe Schneiden, schneller Verschleiss durch grosse Bohrkräfte sowie Bohrerbruch durch zu starre Baulängen.
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