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Ratiometrisches Ausgangssignal
Der Trick mit dem ratiometrischen Format des Ausgangssignals ist, dass es eigentlich kein Format hat. Denn es ist abhängig von der Versorgungsspannung. Für die Anwendung in integrierten Systemen ist das ein unschätzbarer Vorteil. Wird nämlich der dem Transmitter nachfolgende Analog/Digitalwandler mit derselben Versorgungsspannung betrieben, so ist der digitale Messwert immer korrekt. Das liegt daran, dass zwar die Höhe der Digitalisierungsstufen von der Versorgungsspannung abhängt, nicht aber die Zahl der Stufen – und auf die kommt es an. Mit der Nutzung ratiometrischer Signale lässt sich der Aufwand für die Signalübergabe vom Drucktransmitter an den A/D-Wandler der Folgeelektronik deutlich verringern und Kalibrierungsschritte werden überflüssig – im Speziellen beim Anschliessen an einen Mikrokontroller mit integriertem A/D-Wandler ist er gleich null. Trotzdem ist eine Spanne des Ausgangssignals spezifiziert, 0,5 bis 4,5 V bei einer Speisespannung von 5 V. Mit einer stabilen und genauen Versorgungsspannung kann diese Spanne auch direkt als «Normsignal» genutzt werden. Die Abtastrate von 2 kHz bietet einen erstaunlich guten Dynamikumfang für ein Produkt, das auf dem AD/DA-Prinzip basiert. Obendrein bietet die Embedded-Elektronik in CiO-Technologie einen permanenten Überspannungs- und Verpolungsschutz auf allen Leitungen bis ±33 VDC.
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