Anbieter zum Thema
Nachfrage springt an
Das Maschinenkonzept der «Icon 6-250» scheint anzukommen. Man habe derzeit verschiedene Projekte über mehrere Maschinen in der Pipeline, so der Geschäftsführer. Hinzukommen umfangreiche Aktivitäten in den USA und auch aus Frankreich wird von mehreren Seiten ein Interesse bekundet. Bei aller Euphorie macht er deutlich, dass es für ihn dabei nicht schlechthin auf die Anzahl der verkauften Maschinen gehe, sondern in welchen Anwendungsbranchen man zum Zuge komme. Bäurer: «Mit den bereits verkauften und installierten Maschinen sind wir in der Armaturenindustrie vertreten, aber auch in der Fertigung von Türschliesseinrichtungen und in der Herstellung von Hydraulik- und Pneumatikkomponenten präsent. Ein momentanes Projekt ist in der Automobilindustrie angesiedelt. Und genau das sind die Hauptmärkte, auf die wir uns mit unseren Maschinen fokussieren.» Von einer einseitigen Ausrichtung beispielsweise nur in Automobilindustrie hält er nichts.
Genau und funktionssicher
Ein zentrales Element im Maschinenkonzept der Icon 6-250 ist das Nullpunkt-Spannsystem «ProductionChuck 210» von Erowa, basierend auf mechanischen Wirkprinzipien, für die Aufnahme der 300er Werkstückpaletten. Dies hat mehrere Gründe. «Bei unserer Maschinenkonzeption kommt es auf höchste Wiederholbarkeit an», stellt Icon-Vertriebsleiter Harald Riner die Anforderung an das Werkstück-Spannsystem heraus. Er spricht in diesem Zusammenhang von einem 2000stel Millimeter, den man von einem zum nächsten Wechsel garantieren will. Ausserdem müsse das System eine hohe Steifigkeit und Funktionssicherheit bieten. Und gerade hinsichtlich der Anforderungen an die Sicherheit im Betrieb, die Steifigkeit und Wiederholgenauigkeit hätten andere Systeme nicht ganz so gut mithalten können.
Zudem will Dietmar Bäurer die emotionale Seite dieser Verbindung zum Spannsystem-Hersteller aus Büron nicht verschweigen. Er habe 15 Jahre bei Erowa gearbeitet und kenne das System. Es sei erprobt, durchgängig und entspreche in Sachen Wiederholgenauigkeit und Betriebssicherheit genau den Vorstellungen, die man benötige. Vor allem das sichere und genaue Spannen der Einheit über das Kugelspannkonzept stehe bei seiner Einschätzung ganz weit oben.
Natürlich habe man auch Versuche mit anderen Nullpunktspannsystemen gefahren, dabei allerdings schlechte Erfahrungen mit den Spann- bzw. Verriegelungsmechanismen gemacht. Und gerade deshalb steht für ihn fest – Erowa und kein anderes System. «Es ist einfach das bessere, genauere System.» Auch die Chemie mit den Leuten von Erowa stimme. Es hat sich eine echte Partnerschaft entwickelt, so Bäurer, man spreche die gleiche Maschinenbau-Sprache, sei nahe beieinander und das Beliefern funktioniere hervorragend. Jedenfalls hat man mit dem Erowa-Spannsystem jetzt schon tausende von Takten gefahren – es gebe nichts Besseres.
Konstruktiv bzw. in der Ausführung weist das «ProductionChuck-210-Spannsystem» für Icon noch eine Besonderheit auf. Es besitzt eine 85-mm-Bohrung (Standard ist 81 mm), um sämtliche Leitungen zum Betreiben der kundenspezifischen Spannmittel an die Werkstückträger-Palette heranzuführen und kupplungstechnisch sicherzustellen. Es sind dies drei hydraulische Spannleitungen und eine Rücklaufleitung. Da diese Spannvorrichtungen 100 und mehr Kilo wiegen können, so Dieter Bäurer, seien die Anforderungen an die Leistungsfähigkeit der Nullpunktspanneinheiten im Taktbetrieb besonders hoch. «Wir heben die mit den Spannmitteln und Werkstücken bestückte Palette im Fertigungsablauf ab und setzen sie innerhalb von weniger als 4,5 Sekunden im nächsten Punkt wieder auf, mit der notwendigen Präzision und Spannsicherheit», stellt er nochmals heraus. Dies schaffe er in dieser Art nur mit dem Erowa-Spannsystem und deshalb gehöre es auch zur Standardausrüstung der Icon 6-250. <<
(ID:35901970)
