Fanuc auf der SIAMS 2024 Mit Fabrikautomation drängende Themen angehen

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Fanuc präsentiert auf der SIAMS 2024 Lösungen für die Werkzeugmaschinenbranche, die Energiekosten senken, bei der Digitalisierung helfen und dem Fachkräftemangel entgegenwirken sollen.

Mit deutlich höherer Leistung, Unterstützung beliebiger Maschinenkinematiken, besserer Übersicht für den Bediener und Energieeinsparungen von rund 10 Prozent dank des neuen ai-D-Antriebssystems ist die FS500-iA eines der Highlights auf der diesjährigen SIAMS.(Bild:  Fanuc)
Mit deutlich höherer Leistung, Unterstützung beliebiger Maschinenkinematiken, besserer Übersicht für den Bediener und Energieeinsparungen von rund 10 Prozent dank des neuen ai-D-Antriebssystems ist die FS500-iA eines der Highlights auf der diesjährigen SIAMS.
(Bild: Fanuc)

Trotz der derzeitigen weltweiten Investitionszurückhaltung erwartet Fanuc mittel- bis langfristig einen deutlichen Anstieg der Nachfrage nach Fabrikautomation, auch in Europa. Auf der SIAMS in Moutier stellt Fanuc seine neuesten Produkte und Lösungen vor und zeigt, wie die Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen drängende Probleme wie steigende Energiekosten, Digitalisierung und Fachkräftemangel angehen können.

Neue CNC-Generation

Eine der wichtigsten Neuerungen ist die neue CNC-Generation, die sich noch in der Entwicklung befindet und mit einer modernen iHMI2-Benutzeroberfläche ausgestattet ist, die Fanuc erstmals auf der EMO präsentierte. Mit deutlich höherer Leistung, Unterstützung beliebiger Maschinenkinematiken, besserer Übersicht für den Bediener und Energieeinsparungen von rund 10 Prozent dank des neuen ai-D-Antriebssystems ist die FS500-iA eines der Highlights auf der Messe. Darüber hinaus hat Fanuc viele dieser Vorteile bereits in den verbesserten Versionen seiner bestehenden FS30i/31i/32i-B-Plus- und FS0i-F-Plus-CNC-Lösungen umgesetzt.

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Digitalisierung

Im Bereich der Digitalisierung bietet Fanuc mehrere Lösungen an, wie zum Beispiel einen «digitalen Zwilling», der Werkzeugmaschinenherstellern und -anwendern nicht nur bei der Entwicklung von Maschinensoftware und herstellerspezifischer Bedienerführung hilft, sondern auch bei der Leistungsoptimierung, der Rationalisierung von Prozessen und der Erprobung neuer Konzepte, die alle virtuell, aber sehr realitätsnah abgebildet und daher schnell umgesetzt werden. Im Bereich der Datenerfassung und -analyse hat Fanuc zahlreiche integrierte IoT-Lösungen im Portfolio sowie die Fanuc-eigene IoT-Plattform Field System Basic Package. Darüber hinaus bietet Fanuc Schnittstellen zu allen wichtigen IoT-Plattformen, eine wichtige Voraussetzung für den Weg zur Smart Factory.

Automatisierung

Die Automatisierung von Werkzeugmaschinen war für Fanuc in den letzten Jahren ein wichtiger Umsatztreiber. Aber auch in Fabriken, Logistikzentren und an anderen Standorten haben Roboter in einem breiten Spektrum von Anwendungen Einzug gehalten.

Das Unternehmen, das kürzlich die Auslieferung seines einmillionsten Roboters bekannt gab, hat mehr als 200 Robotermodelle im Angebot. Von den kleinsten Robotern bis zum weltweit stärksten Roboter M-2000iA/2300, der Traglasten von bis zu 2 300 kg bewältigen kann, sowie das grösste Angebot an kollaborativen Robotern (Cobots). Fanuc hat die Traglasten dieser Cobots kürzlich auf 30 kg für den CRX-25iA und 50 kg für den CR-35iB erweitert, was letzteres Modell zu einem der stärksten Cobots auf dem Markt macht. Die Nachfrage nach kollaborativen Robotern hat in den letzten Jahren stark zugenommen, da sie ohne Schutzzaun und damit platzsparend in bestehende Produktionslinien integriert werden können und die Fähigkeit besitzen, «Hand in Hand» mit den Bedienern zu arbeiten.

Ausblick

«Wir möchten die Arbeiter von sich wiederholenden, anstrengenden und gefährlichen Aufgaben entlasten», erklärte Marco Ghirardello, Präsident und CEO von Fanuc Europe, auf einer Pressekonferenz anlässlich der EMO. «Arbeitnehmer und Unternehmen können gleichermassen davon profitieren, wenn Mitarbeiter anspruchsvollere Aufgaben übernehmen, bei denen sie ihre kognitiven Fähigkeiten besser einsetzen können.»

Fanuc hat seine Schulungszentren und Akademien in ganz Europa ausgebaut, um Unternehmen bei der Weiterbildung ihrer Mitarbeiter zu unterstützen. Darüber hinaus arbeitet Fanuc mit Universitäten und Bildungseinrichtungen zusammen, um die nächste Generation von Automatisierungsexperten auszubilden.

Das Streben von Fanuc nach Innovation, Fortbildung, zuverlässigen Produkten und Service sowie das grosse Vertriebs- und Servicenetz mit mehr als 20 Niederlassungen in Europa und über 260 Standorten weltweit scheint sich auszuzahlen. «In Europa sehen wir derzeit viele Kunden, die ausserhalb ihrer Heimatmärkte expandieren wollen und uns als globalen Partner wählen», sagte Ghirardello. Er kündigte ausserdem an, dass Fanuc weiterhin eng mit seinen Kunden zusammenarbeiten werde, um auch künftig innovative Lösungen für die Fertigungsindustrie anzubieten. (neu)

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