Carbagas: Schneid- und Schweissgase Mit Mischgas schneiden Laser effizienter

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die Carbagas AG stellt ein Mischgas vor, mit dem Blechbearbeiter beim Laserschneiden die Qualität verbessern, wirtschaftlicher schneiden und zudem den CO2-Fussabdruck vermindern können.

Mischgase tragen dazu bei, deutlich effizienter und wirtschaftlicher bei hoher Qualität mit dem Laser zu schweissen und zu schneiden.(Bild:  Air Liquide)
Mischgase tragen dazu bei, deutlich effizienter und wirtschaftlicher bei hoher Qualität mit dem Laser zu schweissen und zu schneiden.
(Bild: Air Liquide)

Fertigungsbetriebe sind gefordert effizienter zu arbeiten. Ursachen sind unter anderen steigende Energiekosten, zunehmender Fachkräftemangel und der Druck, ESG- (Environment, Social, Governance) Vorgaben zu erfüllen. Laserschneiden hat bei Blechbearbeitern meist einen grossen Anteil am gesamten Energieverbrauch. Als zentrales, die Qualität und die Wirtschaftlichkeit wesentlich beeinflussendes Verfahren beim Herstellen von Blechteilen kann es dazu beitragen, deutlich effizienter zu fertigen und Ressourcen zu schonen.

Prozessgas im Fokus

Beim Laserschneiden ist die Wahl des Prozessgases entscheidend für Qualität, Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit der Anwendung. Klassisch nutzen Laserschneidmaschinen Stickstoff (N2) oder Sauerstoff (O2). Beide Gase haben jeweils spezifische Vorteile.

Stickstoff wird vor allem dann verwendet, wenn es auf hochwertige, saubere Schnittkanten ohne Oxidation ankommt. Da es sich um ein reaktionsträges Gas handelt, kommt es bei hohen Schneidgeschwindigkeiten zu keinerlei chemischer Reaktion mit dem Werkstück. Besonders bei der Bearbeitung von Edelstahl oder anderen hochlegierten Stählen ist das von zentraler Bedeutung, da bereits geringfügige Oxidationen zu unerwünschten Verfärbungen oder verminderter Qualität führen können. Durch den Einsatz von Stickstoff entstehen glatte, metallisch blanke Schnittkanten.

Sauerstoff hingegen wird bevorzugt eingesetzt, wenn es auf maximale Schneidgeschwindigkeit ankommt, insbesondere beim Schneiden von Baustahl. Im Gegensatz zu Stickstoff reagiert Sauerstoff aktiv mit dem Werkstoff. Die sogenannte exotherme Reaktion setzt zusätzliche Wärme frei, welche den Schneidvorgang erheblich beschleunigt. Dadurch lassen sich dickere Bleche besonders effizient bei gleichzeitig niedrigem Energieeinsatz bearbeiten.

Weniger Energie, mehr Leistung

Der Gasproduzent Carbagas geht mit seinem Mischgas «Lasal Mix O2» einen innovativen Weg. Das optimierte Gasegemisch aus den eingesetzten Einzelgasen «Lasal 2001 (N2 5.0)» und «Lasal 2003 (O2 3.5)» kombiniert die Vorteile beider Gase und eröffnet neue Möglichkeiten für anspruchsvolle Schneidprozesse. Das Mischverhältnis lässt sich flexibel anpassen. Das ist ideal für unterschiedliche Blechdicken sowie Forderungen an Kantenqualität oder Geschwindigkeit.

Die Praxis zeigt, dass das innovative Mischgas zum einen die Schnittqualität verbessert, zum anderen auch den Energieverbrauch erheblich vermindert. Die effizientere Absorption der Laserenergie in der Schnittfuge reduziert den Strom- und Gasbedarf signifikant. Konkret bedeutet das:

  • Bis zu 40 Prozent weniger Gasverbrauch
  • Mehr als 20 Prozent Schnittgeschwindigkeit
  • Weniger spezifischer Energieeinsatz

Daraus resultieren zum einen niedrigere Kosten, zum anderen ein verminderter C02-Fusabdruck.

Nachhaltig ohne Mehraufwand

Viele Unternehmen stehen vor der Forderung, Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit zu vereinen. Das Mischgas trägt dazu bei, dass sie beides ohne zusätzliche Investitionen in optimierte Anlagentechnik verwirklichen können. Die eingesetzten Gase sind europaweit bei konstant hoher Qualität verfügbar. Sie lassen sich problemlos in bestehende Prozesse integrieren. Die Kombination aus optimierter Energie- und Gasnutzung, reduziertem CO2-Ausstoss und nahtloser Integration in bestehende Anlagen macht das Mischgas attraktiv für Unternehmen, die ihre Prozesse nicht nur effizienter, sondern auch nachhaltiger gestalten wollen.

(kmu)

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