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Umsetzung
Den Zuschlag für die Einrichtung des neuen Ersatzteillagers erhielt SSI Schäfer, Schweiz. «Dass wir uns für SSI Schäfer entschieden haben, hat mehrere Gründe. Zum einen natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis und die guten Erfahrungen, die wir mit dem Intralogistikspezialisten bereits gesammelt haben. Zum anderen war es uns sehr wichtig, mit einem Unternehmen zu arbeiten, das weltweit vertreten ist. Denn auch wir haben Niederlassungen in anderen Ländern. Eines der ausschlaggebendsten Kriterien war jedoch, dass SSI Schäfer als Komplettanbieter eine sehr überzeugende Gesamtlösung präsentiert hat. Alles aus einer Hand», so Hartmut Conrad. Die Produkte überzeugten dabei ebenso, wie die Gestaltung des gesamten Konzepts. Der Auftrag wurde Ende November 2012 erteilt. Dabei war der Tag der Fertigstellung fest für Januar 2013 fixiert. «Eine grosse Herausforderung, denn der Termin duldete keinen zeitlichen Aufschub», erklärt Bruno Skraber, Bereichsleiter bei SSI Schäfer, Schweiz.
Neben dem geplanten Fachbodenregal und einer Bühne überzeugte vor allem auch der Lagerlift von SSI Schäfer. Das innovative System mit seinem geringen Platzbedarf schien für Bucher Schörling als neue Lager- und Kommissionierlösung ideal. Jetzt dienen fünf rund sieben Meter hohe und drei Meter breite Lagerlifte der Verdichtung, Bereitstellung, Lagerung und Kommissionierung von insgesamt 15 000 Kleinteilen. Rund 10 000 der schnelldrehenden Ersatzteile befinden sich bereits in den neuen LogiMaten, die jetzt im Verbund kompakt und automatisiert sowohl massgeblich die Leistungsfähigkeit der gesamten Anlage als auch die Effizienz sowie Flexibilität der Prozesse steigern.
Grund: Durch die Prozessautomatisierung erhöht der LogiMat die Auftragsbearbeitung bei Bucher um den Faktor drei. Und dies obwohl der Lagerlift verglichen mit einer herkömmlichen, statischen Lagerlösung nur 1/10 der Lagerfläche benötigt. «Wir sparen mit den fünf LogiMaten viel Platz, das ist natürlich ein grosser Vorteil. Ausserdem vermindert der Lagerlift sowohl beim Einlagern als auch beim Kommissionieren den Anteil der Wegezeit um mehr als 70 Prozent», erklärt Bruno Skraber. Auch Lagerkosten lassen sich damit sparen, denn diese werden durch die kompakte Bauweise deutlich reduziert.
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