Die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) präsentiert auf der Automatica 2025 in Halle A5 am Stand 321 eine neue Lösung für die modulare Automation: die Roboterzelle «Mobile i-Cell». Die skalierbare Einheit verbindet Montage-, Logistik- und Bearbeitungsstationen flexibel miteinander und unterstützt fertigende Unternehmen bei der automatisierten und effizienten Bearbeitung unterschiedlichster Bauteile und Auftragsvolumina – ohne starre Verkettung oder aufwendige Integration.
Mit der «Mobile I-Cell» präsentiert SW auf der Automatica eine modulare Automationslösung, die Montage-, Logistik- und Bearbeitungsstationen flexibel miteinander verbindet.
(Bild: SW)
Die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) und ihre Tochtergesellschaft SW Automation GmbH präsentieren vom 24. bis 27. Juni erstmals die «Mobile i-Cell»: eine mobile Roboterzelle. Sie übernimmt automatisierte Prozesse wie das Handling von Werkstücken und die Bedienung an Bearbeitungs-, Wasch- oder Montagestationen und ersetzt so manuelle Abläufe in der Produktion. «Als mobile Einheit für die automatisierte Bearbeitung eröffnet die ‹Mobile i-Cell› neue Möglichkeiten – von Kleinautomationen bis zu leicht erweiterbaren Grossautomationen», sagt Roman Wolf, Teamleiter Entwicklung Steuerungstechnik bei SW Automation. Mit ihrer Kombination aus hoher Produktivität, modularem Design, flexiblen Einsatzmöglichkeiten und durchgängiger Konnektivität fügt sich die autarke «Mobile i-Cell» nahtlos in moderne Fertigungsumgebungen ein – insbesondere dort, wo Variantenvielfalt und dynamische Produktionsanforderungen zum Alltag gehören.
Flexibel positionieren, gezielt automatisieren
Die i-Cell ist auf einem mobilen Trägersystem montiert und lässt sich mit einem fahrerlosen Transportsystem («Mobile i-Wagon») durch die Produktionsumgebung bewegen. Vor der gewünschten Station – zum Beispiel einer Bearbeitungs-, Wasch-, Montage- oder DMC-Laserstation – dockt die Zelle an. Ein integrierter Roboter mit Greifsystem entnimmt das Rohmaterial aus vorgelagerten Entnahmestationen, den sogenannten «Mobile i-Storages», bestückt die Bearbeitungsstation und legt die Werkstücke nach Abschluss des Prozesses wieder zurück. Auch die «Mobile i-Storages» sind durch den «Mobile i-Wagon» automatisiert verfahrbar, die Zu- und Abführung der Werkstücke erfolgt unabhängig von der Zelle. «Durch das flexible Andocken entfällt eine aufwendige und starre Kopplung der Bearbeitungsstationen mit den Roboterzellen – unsere Kunden gewinnen an Effizienz und Gestaltungsfreiheit», erklärt Roman Wolf. Das spart Platz, erhöht die Verfügbarkeit von Maschinen und macht Produktionsprozesse anpassungsfähiger. Dabei erkennt das System automatisch den jeweiligen Stationstyp und passt die Abläufe an – ohne aufwendige manuelle Umrüstungen oder erneute Inbetriebnahme.
Die auf der Automatica präsentierte «Mobile i-Cell» ist für Traglasten bis 120 kg ausgelegt. Die Zelle lässt sich sowohl mit SW-Maschinen als auch mit Anlagen anderer Hersteller flexibel vernetzen. Energieversorgung und Steuerung erfolgen direkt über die jeweilige Station bzw. über eine SW-eigene Automatisierungsplattform, die Roboter, Transportsysteme und Auftragsdaten orchestriert.
Ein weiterer Vorteil: Da die Zelle nur temporär an eine Station andockt, bleibt diese in den Zwischenzeiten frei zugänglich – etwa für die Reinigung oder Wartung. Das ermöglicht eine hohe Anlagenverfügbarkeit bei gleichzeitig minimalem Integrationsaufwand.
Modulares Produktionskonzept für mehr Flexibilität und Skalierbarkeit
Die Stärken des Konzepts liegen in seiner Modularität und Mobilität. Unternehmen können mit wenigen Modulen starten und das System bei Bedarf schrittweise erweitern – ein deutlicher Vorteil gegenüber fest verketteten Fertigungslinien. «So bleiben Investitionen planbar und lassen sich an veränderte Anforderungen anpassen», betont Wolf. Besonders bei wechselnden Bauteiltypen und Stückzahlen – etwa in der Automobilindustrie bei Motorblöcken, Ölwannen oder Buchsen – zeigt die «Mobile i-Cell» ihre Vorteile: Durch parallelen Einsatz mehrerer Zellen lässt sich selbst bei kurzen Taktzeiten unter 10 Minuten eine durchgängig hohe Auslastung erreichen. Unternehmen profitieren dabei weiterhin vom modularen Konzept – sie können mit wenigen Einheiten starten und das System bei Bedarf flexibel erweitern.
Die «Mobile i-Cell» ist zum Patent angemeldet und wird auf der Automatica im Zusammenspiel mit einem AGV erstmals live vorgeführt. Ein interaktives Display zeigt die Einsatzmöglichkeiten und das flexible Andocken an unterschiedliche Stationen. Die eingesetzte Robotik sowie die AMRs stammen vom Systempartner Kuka, der am benachbarten Stand ausstellt. Mit der «Mobile i-Cell» folgt SW dem eigenen Anspruch, die Fertigung kontinuierlich zu optimieren – Stück für Stück, «best per part». Die Lösung ist Teil der «Smart Manufacturing Solutions» des Unternehmens, die moderne und anpassungsfähige Fertigungskonzepte für spezifische Kundenbedürfnisse ermöglichen. Wie diese aussehen können, zeigt SW am Stand in einem 3D-Miniaturmodell.
Stand vom 30.10.2020
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SW gründet Tochterfirma in Indien
Die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) baut ihre internationale Präsenz weiter aus und hat zum 1. April 2025 eine eigene Niederlassung im indischen Pune eröffnet. Mit diesem Schritt stärkt SW seine Marktpräsenz vor Ort und stellt sicher, dass Kunden künftig noch schneller von den smarten Fertigungslösungen des Unternehmens profitieren können.
«Global denken, lokal handeln» ist für Dr. Daniel Rieser, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing bei SW, das Leitprinzip aller weltweiten Standorte.
(Bild: SW)
Die Tochtergesellschaft «Schwaebische Werkzeugmaschinen India Private Limited» unter der Leitung von Rakesh Patel übernimmt künftig den Vertrieb und Service für die hochmodernen CNC-Bearbeitungszentren und Automationslösungen des schwäbischen Unternehmens. SW ist bereits seit 18 Jahren erfolgreich über lokale Vertretungen in Indien aktiv. Ausschlaggebend für die Gründung der Tochtergesellschaft war der Wunsch nach mehr Kundennähe durch eigene Experten vor Ort. «Internationalisierung ist für SW gelebte Realität. ‹Global denken, lokal handeln› ist ein entscheidender Bestandteil unserer Strategie für den internationalen Markt», betont Dr. Daniel Rieser, Geschäftsführer Vertrieb und Marketing von SW. «Der direkte Draht zum Kunden ist für uns unersetzlich. Dafür braucht es vertrauensvolle Geschäftsbeziehungen und ein starkes, lokales Serviceteam.»
Rakesh Patel übernimmt künftig den Vertrieb und Service bei «Schwaebische Werkzeugmaschinen India Private Limited».
(Bild: SW)
Strategischer Wachstumsmarkt Indien
Mit der Tochtergesellschaft geht das Unternehmen nun den nächsten logischen Schritt und bietet seinen indischen Kunden Service und Vertrieb im eigenen Land. Schliesslich mache der hohe Industrialisierungsgrad und der wachsende Bedarf an intelligenten Fertigungstechnologien Indien zu einem wichtigen Standort für die SW-Gruppe, so Rieser. Auch der Standort Pune ist bewusst gewählt: Die Stadt entwickelt sich zunehmend zu einem Zentrum für Industrieparks, ist Sitz vieler Zuliefer- und Produktionsbetriebe und bietet neben einer wachsenden Infrastruktur einen grossen Markt an gut ausgebildeten Fachkräften.
Mehrspindler als Wachstumsmotor
Als Marktführer für mehrspindlige Bearbeitungszentren weiss SW um die Chancen, die in der boomenden Wirtschaft des Landes liegen. «Für SW bietet Indien die Möglichkeit, gemeinsam mit der Wirtschaft zu wachsen, insbesondere in den Bereichen Automotive, Luftfahrt, Medizintechnik, E-Mobility und der Zweiradindustrie», erklärt Rakesh Patel, Geschäftsführer in Pune. «Die ‹Smart Manufacturing Solutions› von SW treffen hier auf einen hohen Bedarf an schnellen und effizienten Fertigungsprozessen mit hohen Stückzahlen.»
Mittlerweile ist SW mit zahlreichen Niederlassungen global vertreten. Dazu gehören Standorte in den USA und China sowie in Frankreich, Italien, Polen, Ungarn, Mexiko und Korea. «Jedes Land hat seine Besonderheiten», sagt Daniel Rieser. «Deshalb ist es von grossem Wert, auf erfahrene Vertriebsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter vor Ort zählen zu können, die uns bei der internationalen Expansion von SW unterstützen.» Die neue Tochtergesellschaft in Pune sei nun ein weiterer Meilenstein auf dem Weg, Kompetenz und Know-how aus Waldmössingen weltweit zu etablieren.