Hexagon: Koordinatenmesstechnik Modular konfigurieren für individuelle Bedingungen

Von Konrad Mücke 3 min Lesedauer

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Mit der Plattform PMM-C stellt der Messtechnikspezialist Hexagon modular konfigurierbare Koordinatenmesstechnik vor. An individuellen Forderungen und Bedingungen orientiert können Anwender das für sie optimale Koordinatenmessgerät konzipieren.

Modular flexibel konfigurierbar: die von Hexagon vorgestellten Koordinatenmessgeräte der Baureihe PMM-C von Leitz.(Bild:  Hexagon)
Modular flexibel konfigurierbar: die von Hexagon vorgestellten Koordinatenmessgeräte der Baureihe PMM-C von Leitz.
(Bild: Hexagon)

Hexagon Manufacturing Intelligence präsentiert seine aktuelle Generation höchstgenauer Koordinatenmesssysteme (KMG) von Leitz. Seit Langem schon setzt diese Gerätereihe Massstäbe für eine Vielzahl von Präzisionsanwendungen, die höchste Genauigkeit und kleinste Messunsicherheit erfordern. Dank eines modularen Konzepts, das mit zusätzlichen Optionen optimiert werden kann, belegt die Plattform einen Spitzenplatz im Segment der Hochleistungsmesstechnik.

Breites Anwendungsspektrum

Im Messlabor und auch in der Präzisionsfertigung entspricht die Plattform individuellen Forderungen für nahezu jede Anwendung. Gemessen werden hochwertige, empfindliche Bauteile bei höchsten Genauigkeiten, also genauer als µm. Aber auch das Prüfen von Werkstücken ist realisierbar, bei dem die Flexibilität der Sensorik und kurze Taktzeiten entscheidende Kriterien sind. Lukas Kaps, bei Hexagon Produktmanager für die ultrahochgenauen KMG, sagt dazu: «Wir hören genau zu, was unsere Kunden von ihren Koordinatenmessgeräten erwarten – dies gilt für gewünschte Standard-Messfunktionen, aber auch für mögliche Anpassungen, falls sich Mess- oder Unternehmensanforderungen im Zeitverlauf ändern.» Deshalb hat der Messtechnikhersteller nach einer entsprechenden Bedarfsanalyse leistungsstarke Funktionen sowie zusätzlichen Optionen ergänzt, um in der Baureihe ein höheres Level im Bereich der ultrahochgenauen Inspektion zu verwirklichen. Fertigungsbetriebe können nun sehr einfach das für ihre Prüfaufgabe bestens geeignete KMG auswählen, ohne vorher zahlreiche Optionsvarianten in Betracht ziehen zu müssen. Die Plattform bietet zahlreiche Konfigurations- und Erweiterungsoptionen, um das individuelle Messsystem zu konfigurieren.

Zwei Grundkonfigurationen

Aus zwei Basisvarianten stellen Interessenten ihr Messgerät zusammen. Die Ausführung Precision ist mit einem ultrahochgenauen starren Messkopf konfiguriert und eignet sich zum optimalen Messen bei Werkstücken, die auf höchste Formgenauigkeit bearbeitet sind. Die Variante Flexibility als Option für mittlere und grosse Maschinen ist für Anwendungen ausgelegt, die eine hohe Sensorflexibilität erfordern. Sie verfügt über einen Dreh-Schwenk-Messkopf, der die Zugänglichkeit auch zu komplexen 3D-Bauteilen gewährleistet. Dank des automatischen Sensorwechselsystems Senmation ist der Einsatz unterschiedlicher taktiler und optischer Sensoren in einem Messablauf möglich.

Optionen erweitern Funktionen

Beide Varianten können zusätzlich mit drei Erweiterungsoptionen angepasst werden. Diese lassen sich auch an bestehenden Messgeräten nachrüsten. Die Option Accuracy+ reduziert die volumetrische Messabweichung des KMG auf Submikrometer und erhöht die Wiederholgenauigkeit. Diese Option umfasst ein noch präziseres Sweet-Spot-Messvolumen für mittelgrosse und grosse Maschinen mit dem Resultat noch höherer Genauigkeiten beim Messen kleinerer Bauteile oder kleinster Geometriedetails. Die Option XT (erweiterter Temperaturbereich) ermöglicht den Einsatz mittelgrosser und grosser KMG nahe der Fertigungslinie ohne kostenintensiven Klimaraum. Genaue und zuverlässige Messungen sind nun direkt in der Präzisionsfertigung bei Betriebstemperaturen von 18° C bis 24° C möglich. Damit lassen sich KMG in bisher ungeeigneten Umgebungen sinnvoll einsetzen und nutzen. Mit der Option Throughput+ wird die Produktivität beim Messen durch höhere Messgeschwindigkeiten signifikant erhöht. Davon unberührt bleibt die hohe Genauigkeit erhalten. Diese Option verwirklicht bis 20 Prozent höhere Produktivität im Vergleich zur Standardkonfiguration.

Komfortabel zu bedienen

Weitere Funktionen dienen dazu, die Benutzerfreundlichkeit und die Sicherheit für den Bediener zu verbessern, aber auch den Energieverbrauch nachhaltig zu vermindern. Signalleuchten auf dem KMG zeigen dem Bediener auf einen Blick den Betriebsstatus der Maschine an, während ein Scansystem, das die Maschine stoppt, wenn ein Benutzer oder Gegenstand in den geschützten Bereich eindringt, für eine sichere Hochgeschwindigkeitsmessung im CNC-Modus sorgt.

Die Funktion Eco Mode+ senkt effizient den Druckluftverbrauch bei üblichen Messroutinen, um Energie- und Betriebskosten zu vermindern. Mit einer breiten Palette an taktilen und optischen Sensoren für die KMG von Hexagon, dem optional einsetzbaren 4-Achsen-Scanning für schnelle Inspektion selbst hochkomplexer Bauteile, verbesserten Softwaretools sowie einer problemlosen Aufrüstung bei Bedarf bewältigen die Messgeräte der Baureihe PMM-C von Leitz auch anspruchsvollste Prüf- und Messabläufe. Sechs Varianten mit Arbeitsräumen von 700 x 700 x 500 mm bis 2400 x 1600 x 1000 mm stehen zur Verfügung. - kmu - SMM

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