Profilschienenführungen

Montageaufwand deutlich verringern

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Weniger Montageaufwand in der Praxis

Die C-Schienenführung von Dr. Tretter ist mit einem Kunststoffröhrchen ausgestattet, das die Rückführzone auskleidet. Dieses Röhrchen ist zusammen mit der Umlenkzone in einem Stück gefertigt. Damit werden die Kugeln in der Umlenkung genau geführt und haben in der Rückführzone keinen metallischen Kontakt mit dem Wagen. Dies führt zu einer deutlich geringeren Geräuschemission und ergibt ein fühlbar besseres Laufverhalten. Durch den Zweipunktkontakt unter X-Anordnung unter 45 Grad spielt die Einbaulage keine Rolle, damit ist sie ideal zur Bevorratung geeignet. Ausserdem kann sie Fehler am besten ausgleichen. Mit dieser Linearführung können Maschinenbauer die Arbeitsschritte verringern, die sie für den Aufbau von Maschinen und Anlagen aufwenden. Zusätzlich senken sie die Arbeitskosten, da für Montage und Ausrichtung weniger gelernte Fachkräfte nötigt sind. Wird eine hohe Laufgenauigkeit nicht unbedingt gefordert, können die Linearführungen direkt auf die grob bearbeitete Fläche oder sogar auf handelsübliche Aluminiumprofile montiert werden. Dort, wo normalerweise ein Planschliff erforderlich ist, reicht einfaches Fräsen, manchmal ist sogar gar keine Zusatzbearbeitung erforderlich. Somit sparen die Maschinenbauer Arbeitsschritte und Kosten.

Anwendungsbeispiel

Darauf setzte auch die Heermann Maschinenbau GmbH (HEMA) aus Frickenhausen in der Nähe von Stuttgart. Das Unternehmen entwickelt Bandsägen und Schneidsysteme für nahezu alle Werkstoffe und Anwendungen, wobei das Produktspektrum des Sondermaschinenherstellers von manuellen Anlagen bis zu verketteten Sägelinien und CNC-gesteuerten Maschinen reicht. Unterschiedliche Materialien, aussergewöhnliche Dimensionen und hohe Anforderungen an Schnittleistung und Qualität erfordern eine hohe Flexibilität und ständig neue Lösungsansätze. Zum Einsatz kommen die Profilschienenführungen von Dr. Tretter auch in einer Profilschneidanlage für die Bewegungen der Schneideinheit. Hier wird PU-Schaum, der einseitig selbstklebend und mit Folie kaschiert ist, in unterschiedlichen Dicken als Rollenware in entsprechende Teilstücke aufgetrennt. Das Besondere an dieser Anlage ist die kompakte Bauweise, die staubfreie Materialtrennung mit einem umlaufenden Bandmesser und der automatische Arbeitsablauf, den der Anwender über verschiedene Parameter leicht variieren kann. Mit dieser Lösung konnte HEMA die Durchlaufzeit von der Auftragserteilung bis zur Maschinenauslieferung deutlich verkürzen und kommt damit dem Wunsch der Anwender entgegen, eine Schneidanlage nach zwölf bis 16 Wochen im Einsatz zu haben. <<

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